Eine Mutter, die es nur gut meint mit ihren Kindern und nur noch in einer Parallelwelt leben kann: Aktueller könnte ein Roman nicht sein. Ein Roman über unsere Zeit, in der nichts wichtiger ist, als gesehen zu werden und berühmt zu sein Schutzumschlag mit Lesebändchen Pressestimmen »Der Roman zeichnet ein starkes, schonungsloses und wirkungsvolles Bild unserer Gesellschaft, er ist eine Reflexion über die sozialen Netzwerke und den Verzicht auf Intimität, über die Kindheit und die Verletzungen, die man in ihr erfährt.« Nathalie Crom, Télérama »In ihrem neuen Roman geht die Autorin dem Einfluss der medialen Realität und seinen Folgen auf das Familienleben nach. Es ist ein Roman, der ebenso viel von den Kindern erzählt, die zur Schau gestellt werden, als auch von denen, die sich hinter ihnen verstecken.« Raphaelle Leyris, Le Monde des livres »Ein ebenso faszinierender wie notwendiger Roman, unverwechselbar durch seinen Kriminalaspekt, geschärft durch de Vigans Stil der feinen, aufmerksamen Beobachterin unserer Gesellschaft. Das Besondere an ihr besteht darin, dass Delphine de Vigan nicht denunziert, nicht urteilt, vielmehr nur hinweist und dadurch alles umso deutlicher sichtbar wird.« Mohammed Aissaoui, Le Figaro Littéraire
Autorentext
DELPHINE DE VIGAN, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman No & ich (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman Nach einer wahren Geschichte (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Zuletzt erschien bei DuMont ihre Romane Dankbarkeiten (2019) und Das Lächeln meiner Mutter (2020). Die Autorin lebt mit ihren
Klappentext
Mélanie war als junges Mädchen ein großer Fan von Formaten wie >Big Brother<. Sie hatte stets davon geträumt, gesehen und berühmt zu werden. Jahre später, als Mutter zweier Kinder, ist es ihr gelungen: Sie ist eine erfolgreiche Youtuberin mit Tausenden von Followern. Objekt ihrer Videos und Posts sind ihre Kinder, die auf Schritt und Tritt gefilmt werden. Seit Kurzem kommt ihre kleine Tochter dem Filmen jedoch immer unwilliger nach. Mélanie tut das als eine Laune ab. Denn wie könnte man die unendliche Liebe, die ihnen aus dem Netz entgegenkommt, als Last empfinden? Kurz darauf verschwindet Kimmy nach einem Versteckspiel spurlos. Wie, fragt sich die ermittelnde Polizeibeamtin Clara, soll man einen Verdächtigen ausmachen bei einem Kind, das Tausende Menschen kennen und mehrfach täglich sehen? Schnell begreift sie, dass ihre Methoden der Ermittlung in der virtuellen Welt vollkommen nutzlos sind ...