Wie konnte es zu der Krise westlicher Demokratien kommen? Welchen Anteil daran hatten die demokratischen Parteien? Wie sollte eine resiliente, das heißt widerstandsfähige Politik gestaltet sein, die zur Abwehr populistischer und rechtsextremer Strömungen geeignet ist? Der Autor beschreibt selbstkritische Lektionen für eine liberale und demokratische Politik und zeigt Konsequenzen für die Verhinderung weiterer autokratischer Tendenzen auf.
Thematisiert die Ursachen der Krise westlicher Demokratien Liefert eine selbstkritische Analyse des Beitrags liberaler Demokraten zur Demokratie-Krise Skizziert einen pragmatischen Politikansatz für die wichtigsten politischen Problemfelder
Autorentext
Dr. Dirk Richter studierte Soziologie, Psychologie und Philosophie und ist derzeit Professor an der Berner Fachhochschule (Schweiz) sowie Gastprofessor an der Manchester Metropolitan University (Großbritannien). Er ist Autor und Herausgeber von zahlreichen Büchern u.a. zur Gesellschaftstheorie.
Inhalt
Einleitung Der Autoritarismus kann noch aufgehalten werden.- Wie der gesellschaftliche Wandel zu verstehen ist.- Wie die Polykrise und ihre Folgen für das Sicherheitsgefühl zu verstehen sind.- Demokratische Parteien müssen liefern'.- Notwendige Reformen dürfen die Menschen nicht überfordern.- Die Übernahme rechtsextremer Positionen schadet rechtsextremen Parteien nicht.- Die Medienlandschaft hat sich massiv verändert und beschleunigt.- Die Warnung vor autokratischen Tendenzen schreckt rechte Wählende nicht ab.- Verweise auf Wahrheit', Rationalität und Fake News beeindrucken rechte Wählende nicht.- Die Warnung vor einer autokratischen Einflussnahme von außen auf die Innenpolitik funktioniert nicht.- Liberale Politik in Zeiten autokratischer Gefahren: Eine Skizze.