Transformationen der Gefühle - Eine faszinierende philosophiehistorische Reise durch die Theorien der Gefühle von der Antike bis zur Neuzeit. Was sind Gefühle? Dominik Perler geht dieser in der aktuellen Philosophie heiß umstrittenen Frage auf den Grund, indem er die Theorien bedeutender Denker wie Thomas von Aquin, Duns Scotus, Wilhelm von Ockham, Montaigne, Descartes und Spinoza diskutiert. In seinem überaus klar und verständlich geschriebenen Sachbuch Transformationen der Gefühle zeichnet er nach, wie sich der theoretische Rahmen zur Erklärung von Gefühlen über die Jahrhunderte hinweg verändert hat und damit gleichzeitig die Frage, wie man seine Emotionen kontrollieren kann. Perler eröffnet durch die Analyse des großen Reichtums dieser Debatten ganz neue theoretische Zugänge zur alten Frage nach dem Wesen der Gefühle. Dabei beleuchtet er Themen wie Traurigkeit, Repräsentation, Furcht, Pyrrhonismus, Verwunderung und Selbstachtung und zeigt auf, wie sich das Verständnis von Affekten, Gemütsbewegungen und Emotionen gewandelt hat. Ein must-read für alle, die sich für die Philosophie der Gefühle interessieren und den Wurzeln unseres heutigen Verständnisses von Emotionen auf die Spur kommen möchten.

Autorentext
Dominik Perler, geb. 1965, ist Professor für Theoretische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er lehrte nach der Promotion in Fribourg und der Habilitation in Göttingen zunächst in Oxford und dann als Ordinarius für Philosophie an der Universität Basel. Gastprofessuren führten ihn nach Los Angeles, St. Louis, Tel Aviv und Madison. Im Jahr 2006 wurde ihm der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Preis der DFG verliehen, die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung in Deutschland. Seit 2007 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Klappentext

Was sind Gefühle? Um diese, in der aktuellen Philosophie heiß umstrittene Frage zu beantworten, geht Dominik Perler einen philosophiehistorischen Weg: Er diskutiert die Theorien von Thomas von Aquin, Duns Scotus, Wilhelm von Ockham, Montaigne, Descartes und Spinoza, um einen neuen Blick auf die gegenwärtigen Debatten zu werfen. In seinem überaus klar und verständlich geschriebenen Buch zeichnet er nach, wie sehr sich der theoretische Rahmen zur Erklärung von Gefühlen verändert hat und damit gleichzeitig die Frage, wie man seine Emotionen kontrollieren kann. Der große Reichtum dieser Debatten, zeigt Dominik Perler, eröffnet ganz neue theoretische Zugänge zur alten Frage: Was sind Gefühle?

Titel
Transformationen der Gefühle
Untertitel
Philosophische Emotionstheorien 1270-1670
EAN
9783104010847
Format
E-Book (epub)
Veröffentlichung
11.02.2011
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.61 MB
Anzahl Seiten
544
Jahr
2011
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv