Schule erhebt den Anspruch auf Gleichheit und Teilhabe, dennoch ist Diskriminierung im Schulalltag vielfach wirksam. Das Buch bietet eine wissenschaftlich fundierte Einführung in Ursachen, Erscheinungsformen und Wirkungsweisen von Diskriminierung im deutschsprachigen Schulsystem. Es verbindet theoretische Grundlagen mit Fallbeispielen und konkreten Strategien für eine diskriminierungskritische Bildungspraxis. Ziel ist es, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zur Reflexion eigener Positionierungen anzuregen und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Reflektiert werden institutionelle Diskriminierung, Stereotype, Sprache und Macht sowie digitale Diskriminierung durch künstliche Intelligenz. Der Ansatz verdeutlicht, dass Schule einerseits diskriminierende Strukturen reproduziert, andererseits aber Ort pädagogischer Intervention und gesellschaftlichen Wandels sein muss.

Autorentext

Dr. Doris Lindner ist Hochschulprofessorin für Bildungssoziologie und ethnografische Schulforschung an der KPH Wien/Niederösterreich. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Diversitäts-, Intersektionalitäts- und Diskriminierungsforschung in pädagogischen Handlungsfeldern. Weitere Schwerpunkte bilden die ungleichheitsorientierte Bildungsforschung.

Titel
Schule ohne Diskriminierung
Untertitel
Strategien für die pädagogische Praxis
EAN
9783170428089
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.88 MB
Anzahl Seiten
248
Lesemotiv