Ertappen Sie sich selbst dabei, wie Sie unter Stress Süßkram, Fastfood und Knabberzeug in sich hineinfuttern, ohne überhaupt Hunger zu haben? Das Essen aus Frust, als Trost oder Belohnung führt immer zu einem schlechten Gewissen, oft zu Übergewicht und nicht selten zu unkontrollierbaren Fressattacken, aus denen sich ernsthafte Essstörungen entwickeln können. Die Ökotrophologin Dr. Isabelle Huot und die Psychologin Dr. Catherine Senécal befassen sich mit dem Zusammenhang von Essen und Emotionen: Negative Gefühle, selbst auferlegte Zwänge und ein schlechtes Körperbild sind Auslöser für ein Essverhalten, das nicht der Sättigung, sondern der Bewältigung von Ängsten dient. Lernen Sie einfache Strategien und Übungen kennen, um (wieder) ein natürliches, positives Verhältnis zum eigenen Körper und zur Ernährung aufzubauen. So durchbrechen Sie den Kreislauf aus Heißhunger und Fressattacken und gewinnen Genuss wie Freude beim Essen zurück! - Wenn die Seele hungrig ist: Emotionen und Essverhalten - Frieden mit dem Essen schließen: Essgewohnheiten umstellen, Gefährder meistern - Den eigenen Körper lieben lernen: Denkansätze für eine neue, positive Einstellung - Intuitive und achtsame Ernährung: Hilfreiche Tipps und Anregungen (z. B. 3-3-3-Regel) - Deutsche Erstausgabe -

Bestseller im französischsprachigen Kanada

Vorwort
Stop eating your emotions!

Autorentext
Dr. Catherine Senécal, geb. 1984, ist promovierte Psychologin und Gründerin der CHANGE-Kliniken für kognitive Verhaltenspsychologie in Montréal (Kanada). Sie hat für verschiedene öffentliche und private Krankenhäuser gearbeitet und engagiert sich seit mehr als zehn Jahren ehrenamtlich für die Organisation ANEB (Anorexie et boulimie Québec), eine Beratungsstelle für Menschen mit Magersucht oder Bulimie. Eines ihrer Spezialgebiete ist die Behandlung von Essstörungen aller Art. Von ihr im Mankau Verlag erschienen ist das Buch "Du bist gut so, wie du bist!" (2019).

Leseprobe
((Auszug aus dem Kapitel "Die Hassliebe zum Essen")) EIN STÄNDIGES RINGEN Vielleicht sind Sie aber auch der Typ, der ganz normal mit den Kindern und dem Partner isst, doch wenn der Abend voranschreitet und sich Ruhe einstellt, verspüren Sie Gelüste, Sie können an nichts anderes denken, das Verlangen wird stärker und stärker - nach Schokolade oder Chips zum Beispiel. Sie wissen, dass das für Ihr Gewicht oder Ihre Gesundheit nicht gut ist, aber trotzdem ist das Verlangen da Kommen Ihnen diese Beispiele bekannt vor? Erkennen Sie sich darin wieder? Dann sollten Sie wissen, dass es nicht nur Ihnen so geht, auch andere haben diese Hassliebe zum Essen, die ihre Gedanken vereinnahmt und ihre Lebensqualität erheblich belastet. Es ist wahrlich nicht leicht, eine gesunde Einstellung zu Lebensmitteln zu haben, wenn diese häufig als gut oder schlecht dargestellt werden, wenn Diäten beliebter denn je sind und Schlanksein so hoch im Kurs steht wie in unserer Gesellschaft! Und doch reicht es häufig, einige Regeln zu beachten, um seine Einstellung zur Ernährung zu verbessern und wieder ganz unbeschwert und ohne Schuldgefühle essen zu können! Reicht das Problem tiefer und eine Essstörung wird diagnostiziert, dann ist der Weg ein längerer, und man sollte sich einen Experten oder eine Selbsthilfegruppe suchen. Auf dieses Thema kommen wir später noch zurück. LASSEN SIE UNS ZUERST DAS PROBLEM EINKREISEN Wer stolpert nicht hin und wieder über eine Tüte Chips oder eine Packung Kekse? Ist das ein Zeichen für eine Essstörung? Nicht unbedingt, denn mehr zu essen, als man eigentlich will, passiert uns allen. Doch wenn es regelmäßig zu Kontrollverlusten kommt, und zwar im Zusammenhang mit bestimmten Gefühlen und zum Schaden unserer körperlichen und geistigen Gesundheit, dann brauchen wir Hilfe. - Ein typisches Beispiel - Manon hat in ihrem Leben mehrere Diäten gemacht. Ihr Gewicht schwankt regelmäßig über eine Spanne von rund 15 Kilogramm. So ziemlich jede Art Diät war dabei: Proteine in Pulverform, Abführmittel, Trennkost, Kohlsuppe, Weintraubenkur etc. Doch nie schafft sie es, ihr Gewicht zu halten. Als hochempfindsamer und diskreter Mensch will Manon weder ihre Familie noch ihren Vorgesetzten enttäuschen. Sie war immer für andere da, und im Alter von fünfundvierzig möchte sie nun ein bisschen mehr an sich denken und auf ihre Gesundheit achten. Sie tritt an uns heran, weil sie wieder lernen möchte, gesund zu essen und vor allem mit ihren Gefühlen klarzukommen, da sie mehrere Male in der Woche die Kontrolle verliert. Essen hat ja etwas so Tröstliches nach einem harten Tag Manons Fall ist kein Einzelfall, im Gegenteil. Welche Strategien wären wirksam, um ihr Gewicht zu stabilisieren und ihr Essverhalten zu verbessern? Dieses Buch stellt verschiedene Facetten vor, die sowohl Manon als auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, in die richtige Richtung lenken werden! HEIßHUNGERATTACKE, WAS IST DAS? Den Begriff Heißhungerattacke werden wir in diesem Buch immer verwenden, um die Momente des Kontrollverlusts zu umschreiben, in denen man ohne wirklichen Hunger isst, und zwar mehr, als man wollte, und manchmal auch mit Schuldgefühlen. Diese Kontrollverluste können gelegentlich oder häufig auftreten. (...)

Inhalt
INHALT 1) Die Hassliebe zum Essen 2) Die Ernährung anpassen, um besser mit Heißhunger umgehen zu können 3) Schließen Sie Frieden mit den Heißhungerauslösern 4) Wie man lernt, mit seinen Emotionen umzugehen und sein Denken zu verändern 5) Wann habe ich Hunger? Wann bin ich satt? 6) Der Lebensstil als Sicherheitsnetz 7) Lernen Sie Ihren Körper schätzen 8) S.O.S.! Ich brauche Hilfe Zum Schluss
Titel
Wenn alles doof ist, hilft nur noch Schokolade?
Untertitel
Schluss mit Heißhunger und Frustessen!
EAN
9783863745677
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
1.46 MB
Anzahl Seiten
223
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv