Autorentext
Pech absolvierte von 1987 bis 1992 ein Studium der Geschichte, Germanistik und Sorabistik an der Universität Leipzig. Von 1993 bis 1997 war er als Doktorand in der Abteilung Kultur- und Sozialgeschichte des Sorbischen Instituts tätig, er promovierte 1998 an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation zur Sorbenpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik. Seit Oktober 1997 forscht Pech als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kulturwissenschaften des Sorbischen Instituts, zwischen 2000 und 2012 übernahm er Lehraufträge zur sorbischen Geschichte an der Universität in Leipzig. Seit 2005 schreibt er als Fachredakteur Geschichte für die Letopis - Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur.
Pech forscht auf den Gebieten der Geschichte und Kultur sorbischen Lebens. Dabei untersucht er unter anderem das Schulwesen der Sorben, die Sozial- und Alltagsgeschichte der Sorben, sorbische Kulturgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, die Kirchenpolitik in der zweisprachigen Lausitz, Organisationsstrukturen nationaler Minderheiten in der Zwischenkriegszeit sowie die Sorbenpolitik der DDR. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Schlesischen Instituts in Opole, im Redaktionsbeirat des Czech-Polish Historical and Pedagogical Journal der Brünner Masaryk-Universität und Mitglied der Sektion Geschichte der Macica Serbska.
Pech lebt in seiner Heimatstadt Bautzen.