»Ein Roman über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht - schräg, dunkel und so gut.« Laura Karasek
»Immer lustig und gefährlich zugleich. Elina Penner hält uns in stetiger Spannung, was als nächstes passiert, immer zwischen Schock, Lachen und tiefer Rührung. Ein bittersüßes Debüt.« Christian Dittloff
»Elina Penner erzählt unfassbar witzig und klug die spannendste Familiengeschichte, die ich seit langem gelesen habe.« Ninia LaGrande Binias
»In einem umwerfenden Stakkato aus kurzen, klaren Sätzen setzt Erzählerin Nelli ein. Elina Penner erschafft eine starke Frauenfigur, der man gern zuhört und auf unbekanntes Terrain folgt.« Börsenblatt
»Ein ungewöhnliches Debüt. Sie schafft unvergessliche Charaktere und unvergleichliche Szenen, fein austariert zwischen zarter Tragik und dunkler Komik.« Emotion
In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat...
Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht - und ihren eigenen Weg sucht.
Elina Penner wurde 1987 als mennonitische Deutsche in der ehemaligen Sowjetunion geboren und kam 1991 nach Deutschland. Plautdietsch ist ihre Muttersprache. Nach Jahren in Berlin und in den USA lebt sie mit ihrer Familie in Ostwestfalen. 'Nachtbeeren' ist ihr Debütroman.
Manchmal ist der einzige Ausweg die Flucht nach vorn, oder?
In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat...
Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht - und ihren eigenen Weg sucht.
'Mit Sprachwitz und Sinn fürs Absurde erzählt Elina Penner von der Suche einer Russlanddeutschen nach ihren Wurzeln.' Brigitte.
'Ein Roman über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht - schräg, dunkel und so gut.' Laura Karasek.
'Immer lustig und gefährlich zugleich. Elina Penner hält uns in stetiger Spannung, was als nächstes passiert, immer zwischen Schock, Lachen und tiefer Rührung. Ein bittersüßes Debüt.' Christian Dittloff.
'Elina Penner erzählt unfassbar witzig und klug die spannendste Familiengeschichte, die ich seit langem gelesen habe.' Ninia LaGrande Binias.
'Der Roman des Jahres.' Kareen Dannhauer.
'In einem umwerfenden Stakkato aus kurzen, klaren Sätzen setzt Erzählerin Nelli ein. Elina Penner erschafft eine starke Frauenfigur, der man gern zuhört und auf unbekanntes Terrain folgt.'Börsenblatt.
'Ein ungewöhnliches Debüt. Sie schafft unvergessliche Charaktere und unvergleichliche Szenen, fein austariert zwischen zarter Tragik und dunkler Komik.'Emotion.
Autorentext
Elina Penner wurde 1987 als mennonitische Deutsche in der ehemaligen Sowjetunion geboren und kam 1991 nach Deutschland. Plautdietsch ist ihre Muttersprache. Nach Jahren in Berlin und in den USA lebt sie mit ihrer Familie in Ostwestfalen. "Nachtbeeren" ist ihr Debütroman.
Zusammenfassung
»Ein Roman über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht schräg, dunkel und so gut.« Laura Karasek
»Immer lustig und gefährlich zugleich. Elina Penner hält uns in stetiger Spannung, was als nächstes passiert, immer zwischen Schock, Lachen und tiefer Rührung. Ein bittersüßes Debüt.« Christian Dittloff
»Elina Penner erzählt unfassbar witzig und klug die spannendste Familiengeschichte, die ich seit langem gelesen habe.« Ninia LaGrande Binias
»In einem umwerfenden Stakkato aus kurzen, klaren Sätzen setzt Erzählerin Nelli ein. Elina Penner erschafft eine starke Frauenfigur, der man gern zuhört und auf unbekanntes Terrain folgt.« Börsenblatt
»Ein ungewöhnliches Debüt. Sie schafft unvergessliche Charaktere und unvergleichliche Szenen, fein austariert zwischen zarter Tragik und dunkler Komik.« Emotion
In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat...
Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht und ihren eigenen Weg sucht.
Leseprobe
Beerdigen
Nelli Neufeld
Sonntagnachmittag, 10. Mai 2020
Ich werde euch alle beerdigen.
Ich sitze am Tisch bei Öma und blicke in die vollgestopften Münder meiner Brüder. Auf die Narben in ihren Gesichtern und auf ihre Hände, übersät von grünlich verblichenen Tätowierungen. Einzelne kyrillische Buchstaben, zusammengesetzt aus Nadelstichpunkten. Ein Punkt, ein Stich. Viele Sonnen. Wäre mein Mann jetzt hier, er wäre der Einzige ohne Tätowierungen und der Einzige, der das Fleisch nicht nur aufspießen, sondern Stücke davon abschneiden würde. Selbst neben seinen vier Schwagern, die Kornelius seit 15 Jahren kennt, würde er sich so verhalten, als wäre er bei einem geschäftlichen Mittagessen mit Hiesigen. Ich habe ihn schon anders essen sehen, er soll sich nicht so haben. Aber er ist ja gar nicht da.
Es ist Sonntagnachmittag, und mein Kopf ist schwer. Diese Woche ist rum, aber morgen geht es wieder los. Und dann wieder, immer wieder. Es hört nicht auf, immer wieder kommt ein Montag mit einer neuen Woche. Nur sonntags steht die Zeit still, wenn ich hier sitze, zwischen all den Menschen, die ich ohnse nenne. Sie sind von uns.
Ich höre nur das Wort Putin und stehe auf, um noch einmal aufs Klo zu gehen. Wenn ich gleich zurück bin, sind sie entweder bei Jelzin oder Hitler. Beide nennen sie scherzhaft, aber liebevoll Opa.
Der Flur ist so dunkel, dass ich das Licht anmachen müsste, um den Lichtschalter fürs Bad zu finden. Ich lasse es. Der Schalter ist ja doch an der gleichen Stelle seit fast dreißig Jahren. Die paar Schritte bis zum Bad kann ich auch im Dunkeln gehen.
Im Bad muss ich Licht anmachen. Tageslichtbad stand letztens im Mindener Tageblatt bei den Wohnungsanzeigen, wie etwas Besonderes und Wichtiges, das man betonen muss, als ob man bei Sonnenlicht besser kacken könnte.
Ich sitze auf dem Klo in diesem kleinen Bad und beobachte die Spinne in der Badewanne. Sie versucht hochzuklettern und rutscht immer wieder ab. Die Badewanne ist so weiß und sauber, die Spinne so groß und dünn.…