Mit dem Konzept der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) wird ein neuartiger Weg der Bindungsförderung im Klinikalltag aufgezeigt. Die Autor*innen beschreiben in Theorie und Praxis, wie Fachkräfte in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen Eltern und ihre Babys dabei unterstützen, ein tragfähiges Miteinander zu etablieren. Dabei werden körperliche Zugänge genutzt, um die Emotionsregulation und Feinfühligkeit der betroffenen Eltern und der sie begleitenden Fachkräfte zu entfalten. Im Zentrum steht hierbei der Aufbau einer verkörperten Selbstanbindung, die das Sicherheitserleben und die Beziehungskompetenz aller Beteiligten rund um die erste Lebenszeit stärkt.

- Praktische Umsetzung von Emotioneller Erster Hilfe (EEH) - Körper- und bindungsorientiertes Konzept - Begleitung von Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und in den ersten drei Lebensjahren - Anwendbar in Kliniken und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen »EEH ist als ressourcenorientierter Beratungsansatz in der Unterstützung und Förderung der Eltern-Kind-Beziehung ein wesentliches Element. Es bietet sowohl in der wohnortnahen Versorgung als auch im Krankenhaus viel Potenzial für den Aufbau eines umfassenden, bio-psycho-sozialen Versorgungsangebotes.« Marianne Siller

Autorentext
Thomas Harms ist Körperpsychotherapeut und arbeitet seit über 25 Jahren als Psychologe, Supervisor und Ausbilder im Feld der körperorientierten Psychotherapie und Beratung mit Säuglingen und Eltern. In seiner psychotherapeutischen und krisenberatenden Arbeit verbindet er Konzepte der modernen Körperpsychotherapie mit den Ergebnissen der Säuglings- und Bindungsforschung. Mit der »Emotionellen Ersten Hilfe« entwickelte er ein bindungs- und körperorientiertes Modell innerhalb der Eltern-Säugling-Psychotherapie. 1993 begründete Thomas Harms die erste Schreiambulanz für Eltern und Säuglinge in Berlin. Seit 1997 leitet er mit dem Zentrum für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie (ZEPP) eine Therapie- und Weiterbildungseinrichtung in Bremen. Stand: 2018 Einen Clip mit Thomas Harms können Sie sich hier ansehen (bitte kopieren Sie den Link): https://www.facebook.com/ZDFzoom/videos/926700717448710/

Inhalt
Geleitwort Vorwort I Einleitung Barbara Walcher II Bindungsförderung in der Klinik Erste Schritte einer Projektentwicklung Barbara Walcher III Entwicklungsgeschichte der Implementierung des EEH-Konzeptes in den Sudtiroler Sanitätsbetrieb Elisabeth Profanter IV.1 Leitideen und Philosophie der EEH Thomas Harms IV.2 Grundlagen, Methoden und Anwendungen einer körperbasierten Entwicklungs- und Krisenberatung Thomas Harms V Forschungsprojekt: Bindungsbasierte Beruhrung aus der Sicht der EEH im Hebammenkontext Elisabeth Profanter VI Die EEH-Basisschulungen »Wege der Bindungsförderung« Barbara Walcher VII Praxisumsetzung der EEH in den Sudtiroler Sanitätsbetrieb Elisabeth Profanter VIII Basic-Bonding-Gruppen Gertraud Rastner Schlusswort Barbara Walcher Danksagung
Titel
Emotionelle Erste Hilfe in der Klinik
Untertitel
Ein Praxismodell zur Begleitung von Familien am Lebensanfang
undefiniert
Vorwort von
EAN
9783837979800
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
6.51 MB
Anzahl Seiten
254
Auflage
1. Aufl. 2023
Lesemotiv