Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universitt Mnchen (Ludwigs-Maximilians-Universitt), Veranstaltung: Content Lifecycle Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Medienunternehmen stehen seit dem Wandel zur Informationsgesellschaft vor wachsenden Anforderungen was Multimediasysteme anbelangt. Ein entscheidender Schritt in der Medienbranche war die Digitalisierung von Daten. Durch sie wurde es mglich, dieselben Inhalte auf mehrere Darstellungsformen zu bertragen (sog. Mehrfachnutzungsstrategie). Begnstigt wurde dieser Fortschritt durch das Verschmelzen der Branchen Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien (sog. Medienkonvergenz). Die rasante Entwicklung von stationren und mobilen Endgerten bietet seitdem eine Vielfalt an Vertriebsmglichkeiten multimedialer Inhalte. Dieser technologische Wandel in Produktion, Verwaltung und Vertrieb stellt jedoch neue technische Anforderungen an Multimedia-Datenbanken (MMDB). Konventionelle Datenbanken eignen sich wegen enormer Datenmengen und unterschiedlicher Strukturen der Medientypen kaum noch, um multimediale Daten adquat verwalten zu knnen. Das Thema Multimedia-Datenbank in Medienunternehmen ist ein relativ neuer Bereich auf dem Gebiet der Informationswirtschaft und verdient wegen seiner praktischen Relevanz besondere Aufmerksamkeit und ist deshalb Gegenstand dieser Arbeit. hnlichkeit mit Datenbank-Systemen scheinen sog. Content-Management-Systeme zu haben, die sich heutzutage fast in jedem Grounternehmen finden lassen. Aber im Unterschied zu MMDB beschrnkt sich deren Aufgabe auf die "Trennung von (redaktionellen) Inhalten, also Texten und Bildern, und ihre Prsentation in Gestalt eines Layouts und einer Navigationsstruktur"1. Wegen ihrer eingeschrnkten Funktionalitt bei der Verwaltung multimedialer Daten sollen sie in dieser Untersuchung nicht betrachtet werden. Im Folgenden werden die Grundlagen multimedialer Datenbanken dargestellt.