»Emma Southon hat die erstaunliche Fähigkeit, alles, was man über die römische Geschichte zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen.« Jane Draycott
Das neue Buch der Autorin von »Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen«
Wer baute die Aquädukte, die Straßen, die Paläste? Wer arbeitete in den Minen, auf den Feldern, in den Haushalten der Mächtigen? Das Römische Reich, wie wir es aus Geschichtsbüchern kennen, wurde von einer unsichtbaren Mehrheit getragen: von Millionen versklavter Menschen, deren Namen, Geschichten und Stimmen die Geschichtsschreibung ausgelöscht hat.
Emma Southon holt sie zurück ins Licht. Sie erzählt das Römische Reich aus der Perspektive der Versklavten, die es am Laufen hielten. Ihr Leid, aber auch ihre Liebesgeschichten, lebenslangen Freundschaften, kleinen Siege und hart erkämpften Freiheiten. Southon liest zwischen den Zeilen historischer Quellen und verändert unsere Sicht auf das Imperium fundamental.
Autorentext
Emma Southon promovierte in Alter Geschichte, gab dann aber nach einigen Jahren als Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte die akademische Welt auf und begann, zu ihrem eigenen Vergnügen zu schreiben. Nach ihren ersten beiden hochgelobten Büchern erscheint nun ihr drittes Buch erstmals auch auf Deutsch.
Britta Fietzke studierte Neuere Englische Literatur, Amerikanistik und Kunstgeschichte in Tübingen. Sie übersetzt Sachbücher aus dem Englischen, u. a. von Sophie Gilbert, Megha Mohan und Itamar Rabinovich. Sie lebt mit ihrer Hündin Käte in Hamburg.