Cruci blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Ihre große Liebe ist fort, ihr Sohn Rocco aus dem Haus, die kommunistische Partei Italiens lange zerschlagen. Da ereilt sie die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Lucia. Ende der Siebzigerjahre lernten sich die beiden auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen, wo sie zu Funktionärinnen ausgebildet wurden. Sie waren unzertrennlich, obwohl sie aus unterschiedlichen Welten kamen. Cruci aus einer Arbeiterfamilie in Palermo, Lucia aus einer bürgerlichen Familie in Rom. Was beide verband, waren ihre Ideale: die «Frauensache» voranzutreiben. Doch Cruci verliebte sich, heiratete, folgte ihrem Mann nach Köln. Sie führte ein anderes Leben, als sie es sich vorgestellt hatte, auch ein Leben ohne Lucia. Denn ein unverzeihlicher Verrat hat die beiden getrennt. Trotzdem beschließt sie, mit ihrem Sohn Rocco zur Beerdigung nach Rom zu reisen. Während Cruci mit Erinnerungen konfrontiert wird, beginnt fur Rocco eine Spurensuche in das politische und persönliche Leben seiner Mutter, das ihm bis dahin unbekannt war.
Autorentext
Enrico Ippolito, Jahrgang 1982, ist Journalist und Autor. Von 2011 bis 2015 arbeitete er bei der taz in Berlin. Er war von Dezember 2015 bis November 2020 Ressortleiter Kultur bei SPIEGEL ONLINE und ist nun Autor beim SPIEGEL. Zuletzt erschien seine Short Story «Beleidigung» in der Anthologie «Eure Heimat ist unser Albtraum». Er lebt in Berlin.
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Enrico Ippolito, Jahrgang 1982, ist Journalist und Autor. Von 2011 bis 2015 arbeitete er bei der taz in Berlin. Er war von Dezember 2015 bis November 2020 Ressortleiter Kultur bei SPIEGEL ONLINE und ist nun Autor beim SPIEGEL. Zuletzt erschien seine Short Story «Beleidigung» in der Anthologie «Eure Heimat ist unser Albtraum». Er lebt in Berlin.
Titel
Was rot war
Autor
EAN
9783644005549
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.97 MB
Anzahl Seiten
288
Auflage
1. Auflage
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