Personzentrierte Körperpsychotherapie basiert auf den Werten der Empathie, bedingungsfreier Anerkennung und Präsenz des Gegenübers. Wichtig in der therapeutischen Arbeit sind dabei Achtsamkeit und Körperwahrnehmung. Verständlich erläutert der Autor theoretische Grundlagen körperpsychotherapeutischer Ansätze. Er stellt viele Praxisideen vor, wie man vom Sprechen zur Körperarbeit kommt. Fallbeispiele, Arbeitsblätter und Anleitungen helfen bei der Umsetzung der Körperarbeit im Therapie- und Beratungsalltag. Neu in der 3. Auflage: körperpsychotherapeutisches Arbeiten mit dem Konzept der Kernaffektivität und mit psychologischen Grundbedürfnissen.

Autorentext

Dr. phil. Ernst Kern, Dipl.-Psych., Saarbrücken, Psychologischer Psychotherapeut (Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, Focusing, Körperpsychotherapie, Tanztherapie, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Traumatherapie), ist leitender Psychologe in einer psychiatrischen Klinik und als Dozent sowie als Supervisor für verschiedene VT-Ausbildungsinstitute tätig.



Inhalt
Inhalt Vorwort zur 3. Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1 Die phänomenologischen Grundlagen der personzentrierten Körperpsychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 1.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 1.1.1 Die zentrale Bedeutung der Erfahrung und des Erlebens für die personzentrierte Körperpsychotherapie . . . . . . . . . . . . 14 1.1.2 Phänomenologische Wurzeln der personzentrierten Psychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 1.2 Anthropologische und leibphänomenologische Bestimmungen des Körpers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 1.2.1 Unterscheidung des physischen Körpers und des von innen gefühlten Körpers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 1.2.2 Das erlebende Selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 1.2.3 Das innere Spüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 1.2.4 Die Dialektik des erlebenden und beobachtenden Selbst (Erfahrung und Reflexion) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 1.2.5 Das Körperselbstbild als primärer Bezugsrahmen des Menschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 1.2.6 Intersubjektivität des Körpers ("Zwischenleiblichkeit") . . . . . 22 1.2.7 Zwischenbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 1.3 Der Körper in Gendlins Focusing-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 1.3.1 Der prozesshafte Körper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 1.3.2 Der situationale Körper als Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 1.3.3 Rückbezug auf Rogers: Der Organismus als zentrale Bewertungsinstanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 1.3.4 Die therapeutischen Grundhaltungen und die Kontaktfähigkeiten der Klienten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 1.4 Zehn Thesen zu den phänomenologischen Grundlagen einer personzentrierten Körperpsychotherapie . . . . . . . . . . . . . 30 2 Erweiternde Perspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 2.1 Sterns Ansatz der Säuglingsbeobachtung: Die Entwicklung des Selbsterlebens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 2.1.1 Das Entwicklungskonzept von Stern als allgemeines Prozessmodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 2.1.2 Die Entwicklungsphasen des Selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 2.1.3 Ein spezifisches Entwicklungsmodell für körperorientierte Therapieverläufe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 2.1.4 "Brüche" in der Selbstentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 2.1.5 Der "Gegenwartsmoment": Veränderung kann immer nur in der Gegenwart stattfinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 2.1.6 Zusammenfassung der Implikationen der Entwicklungspsychologie der Säuglingsforschung für die personzentrierte Körperpsychotherapie . . . . . . . . . . . . 43 2.2 Der Körper in den Neurowissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 2.2.1 Die Einheit des psychosomatischen Zusammenhangs: Embodiment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 2.2.2 Das Körper-Selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 2.2.3 Emotionen
Titel
Personzentrierte Körperpsychotherapie
EAN
9783497617517
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.62 MB
Anzahl Seiten
186
Auflage
3., erweiterte Auflage
Lesemotiv