Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden. Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal ... Der zweite Band der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe von Eva Völler.

In achtzig Tagen um die Welt - sieh zu, dass du nicht zu langsam bist.

Willst du gewinnen? Dann mach keinen Fehler.

Scheiterst du? Dann wird es kein Entrinnen geben.

Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine entwendet und droht, die ganze Menschheit ins Chaos zu stürzen. Rund um die Welt entstehen plötzlich Zeitdurchgänge. Diese führen aber nur in die Vergangenheit und nicht ohne Weiteres zurück - unzählige Menschen drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden!
Während Anna und Sebastiano noch versuchen, diese Durchgänge zu versiegeln, stellt sich Anna ein unheimlicher Mann in den Weg. Er fordert sie zu einem Spiel auf, für das Anna und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen müssen. In achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Dann muss auch Sebastiano sterben ...



Autorentext

Eva Völler war zuerst Richterin und Rechtsanwältin, bevor sie die Juristerei an den Nagel hängte und sich ganz für das Schreiben entschied. Nach zahlreichen Romanen in der Belletristik erschien 2011 ihr Jugendbuchdebüt im Baumhaus-Verlag. Die Zeitenzauber-Trilogie, die 2014 abgeschlossen wurde, hat bis heute zahlreiche Fans. Mit ihrer neuen Trilogie schließt die Autorin daran an und hofft, Fans wie auch neue Leser zu begeistern.



Leseprobe
Venedig, Gegenwart

José holte uns an der vereinbarten Stelle mit der Zeitmaschine ab. Wir landeten im Garten unseres Hauses in Castello, einmal mehr froh, dass wir die Reise durch die Zeit alle heil und unbeschadet überstanden hatten.

Unsere Zeitreise-Akademie war in einem alten Palazzo untergebracht. Von außen ziemlich verwittert und stark in die Jahre gekommen, bot er im Inneren ein malerisches Ambiente aus allen möglichen Stilrichtungen, hauptsächlich einen Mix aus Möbeln eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses und Frühbarock. Die polierten Marmorsäulen im Portego waren noch original erhalten, ebenso wie Teile des Deckenstucks, aber der Rest war im Laufe der Jahrhunderte modernisiert und saniert worden.

Offiziell beherbergte der Palazzo natürlich keine Zeitreiseschule, sondern eine Theaterakademie mit ambitionierten Schülern aus aller Welt und einer kleinen Truppe von Lehrern, die es sich auf die Fahnen geschrieben hatten, ihre Vorstellungen von einem individualistischen Rollenstudium in die Tat umzusetzen. Letzteres war gar nicht mal so danebengegriffen, denn tatsächlich wies ein großer Teil der Ausbildung an der Akademie schauspielerische Bezüge auf. Als Zeitwächter wurde man nur erfolgreich, wenn man sich zu einem Meister im Täuschen, Tricksen und Improvisieren entwickelte. Es war im Grunde Method Acting in Reinkultur.

Daneben lernten unsere Zöglinge natürlich auch eine Menge nützlicher und handfester Dinge. Das reichte vom richtigen Gebrauch eines Floretts über Erste Hilfe bis hin zur Herstellung von Zahnpasta. Vor allem aber bekamen sie ein detailliertes Wissen über die unterschiedlichen Epochen vermittelt - mit anderen Worten, sie paukten Geschichte.

Aktuell hatten wir drei Schüler an der Akademie. Einer davon war Walter, ein Junge aus der Tudorzeit, mit seinen fünfzehn Jahren unser jüngster Kandidat. Bücher waren sein ganzes Leben, er verschlang eins nach dem anderen und brauchte ständig Nachschub. Wenn er nicht gerade las, schrieb er lange Einträge in sein Tagebuch, für das er dauernd neue Verstecke suchte, weil Fatima die lästige Angewohnheit hatte, darin herumzuschnüffeln. Momentan war Walter von der praktischen Ausbildung befreit, denn er ging wieder zur Schule - wir waren übereinstimmend der Meinung, dass er Abi machen und studieren sollte, genauso wie Jerry, der aus dem Jahr 1813 stammte und ungefähr im selben Alter wie Walter in unsere Gegenwart übergewechselt war. Jerry hatte seinen Collegeabschluss gemacht und anschließend Physik studiert. Er saß gerade an seiner Doktorarbeit und tüftelte nebenher an technischen Verbesserungen für die Zeitmaschine.

Fatima und Ole hatten keine Lust, noch mal die reguläre Schulbank zu drücken, den beiden reichte bereits, was Sebastiano und ich ihnen an Unterricht zumuteten. Inzwischen konnten sie immerhin lesen und schreiben und machten Fortschritte beim Rechnen; vor allem Ole schien eine natürliche Begabung für alles Mathematische zu haben und las sich zu dem Thema mittlerweile sogar im Internet schlau. Aber davon abgesehen erforschte er lieber neue Computerspiele - er behauptete, in dem Bereich hätte er tausend Jahre nachzuholen. Daneben galt sein ganzes Interesse der Waffenkunst, antiker wie moderner, und seine restliche Freizeit verbrachte er am liebsten auf der Hantelbank. Er war ein ein Meter neunzig großes Kraftpaket und ließ sich nicht viel sagen.

Fatima hatte sich auf Mode spezialisiert. Sie führte sogar ihren eigenen Blog, den sie mit selbst geschossenen Fotos bestückte, Aufnahmen von professioneller Qualität. Inzwischen hatte sie so viele Follower, dass schon die ersten Angebote von Werbefirmen bei ihr eingegangen waren. Daneben besaß die glutäugige Haremsschönheit auch eine durchaus kriegerische Ader. Mindestens einmal am Tag ging sie in den großen Trainingsraum und warf lange, scharfe Messer auf eine Zielscheibe. Sie traf fast immer ins Schwarze.<

Titel
Auf ewig mein
Untertitel
Time School
EAN
9783732557028
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
ab 14 Jahre
Hersteller
Herausgeber
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.97 MB
Anzahl Seiten
368
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Auflage
1. Aufl. 2018
Lesemotiv