Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität sind die charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, in der sich immer mehr Menschen, auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien an der Verhandlung von sozialer Bedeutung beteiligen (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiterer Ausbreitung bei. Dies bringt alte kulturelle Ordnungen zum Einsturz und Neue sind bereits deutlich auszumachen. Felix Stalder beleuchtet die historischen Wurzeln wie auch die politischen Konsequenzen dieser Entwicklung. Die Zukunft, so sein Fazit, ist offen. Unser Handeln bestimmt, ob wir in einer postdemokratischen Welt der Überwachung und der Wissensmonopole oder in einer Kultur der Commons und der Partizipation leben werden.
Autorentext
Felix Stalder, geboren 1968, ist Professor für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und forscht am World-Information Institut in Wien.
Autorentext
Felix Stalder, geboren 1968, ist Professor für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und forscht am World-Information Institut in Wien.
Titel
Kultur der Digitalität
Autor
EAN
9783518736173
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.55 MB
Anzahl Seiten
200
Auflage
Originalausgabe
Lesemotiv
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