Dieses Buch bietet eine eindringliche Analyse der USA als Gesellschaft im kollektiven Ausnahmezustand, in der Amokläufe, Waffenfetischismus und politische Inszenierung keine getrennten Phänomene mehr sind. Es zeigt, wie Gewalt, Affekt und Medienspektakel gemeinsam die demokratische Kultur aushöhlen und warum dieses Zusammenspiel weit über Amerika hinausreicht. Das Buch richtet sich an politisch und kulturell interessierte Leser:innen, an Studierende, Journalist:innen und Wissenschaftler:innen aus Politik-, Medien- und Kulturwissenschaft sowie an eine breite Öffentlichkeit, um die aktuellen Gewaltphänomene, den Rechtspopulismus und die Krise der Demokratie in ihrem inneren Zusammenhang zu verstehen.
Entwickelt eine neue Diagnose der Demokratiekrise, indem Amok, Waffenmythen und Trumpismus zusammengedacht werden Zeigt erstmals, wie Politik als Reality-TV funktioniert und Affekte demokratische Machtstrukturen verdrängen Liest die USA als Frühwarnsystem: Was hier eskaliert, bedroht Demokratien im gesamten Westen
Autorentext
Frank Mehring ist Professor für American Studies an der Radboud Universität Nijmegen und Präsident der Netherlands American Studies Association.
Hermann Strasser ist Soziologe und emeritierter Professor der Universität Duisburg-Essen.
Inhalt
Vorwort.- Einleitung.- Die Waffe als Mythos und Mission.- Gewalt als ständiger Begleiter.- Von Swifties zu Trumpies: Die affektiven Kräfte im MAGA-Spektakel.- Politik als Macht- und Medienspektakel: Das Oval Office als Reality-TV.- Schlussbetrachtung.- Coda: For What It´s Worth.