Autorentext
Frank Schulz, Jahrgang 1957, wurde für seine Romane vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006) und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2015). Zwischen 2012 und 2016 erschienen seine drei Onno Viets-Romane Onno Viets und der Irre vom Kiez, Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen und Onno Viets und der weiße Hirsch. Zuletzt erschien der Erzählband Anmut und Feigheit (2018).
Klappentext
Der eigenwilligste Privatdetektiv der Literaturgeschichte zieht aufs Dorf. Doch die Idylle trügt gewaltig. Der dritte Onno ist beileibe kein Regionalkrimi, sondern ein Roman von Welt. Protzten Onnos bisherige Abenteuer noch mit Kreuzfahrtschiffen und Kiezoligarchen, Popmagnaten und Rotlichteskapaden, ist der Mittelpunkt der Welt beim dritten und letzten Onno Viets das Dörfchen Finkloch. Selten gab es mehr Dorfidylle auf so wenigen Quadratmetern. Doch Onnos scheinbar beschaulicher Sommer bei den Schwiegereltern hat einen düsteren Hintergrund: Geplagt von einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung, ist der Privatdetektiv von eigenen Gnaden von Hamburg raus aufs Land geflohen. Denn seit dem dramatischen Fall um den »Irren vom Kiez« ist er nicht mehr er selbst: Nicht nur, dass er an der Pingpongplatte versagt, er leidet vor allem unter ausgewachsenen Panikattacken, die seine Tage zur höllischen Qual werden lassen. Dörflichkeit und kuscheliger Schoß der Schwiegerfamilie sollen für Linderung sorgen. Doch natürlich stolpert Onno auch in Finkloch unfreiwillig in finstere Machenschaften, bei denen nicht nur gekreuzigte Pharaonenkatzen und Schusswaffen eine gewichtige Rolle spielen, sondern auch die »Katzenzenzi«, exilbayerische Esoterikerin, die es vom Astro-TV ins norddeutsche Dorf verschlagen hat, wo sie sich mit Vollmondseminaren eine goldene Nase verdient. Bald schon überschlagen sich die Ereignisse, es gibt sogar einen Toten ... doch auf einmal beginnt Frank Schulz, aus der Komik seiner Regionalfarce heraus das Schicksal ganzer Generationen zu erzählen. Das Dorfbuch mutiert zum Weltbuch und Schulz erzählt mit einer Wucht, die den Leser umhaut. Der nächste große Schulz'sche Wurf - der würdige Abschluss einer grandiosen Trilogie.
Zusammenfassung
Onno Viets und der weiße Hirsch - Der eigenwilligste Privatdetektiv der Literaturgeschichte zieht aufs Dorf und stolpert in finstere Machenschaften. »Frank Schulz hat den grandiosesten Antihelden unserer Zeit geschaffen. (...) Der Roman gehört so ziemlich zum Komischsten, was man in den vergangenen Jahren lesen durfte.« FAZ. Der dritte Fall für Onno Viets führt den Privatdetektiv von eigenen Gnaden ins idyllische Dörfchen Finkloch. Geplagt von einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung seit seinem letzten dramatischen Fall, sucht Onno Zuflucht bei den Schwiegereltern auf dem Land. Doch die vermeintlich beschauliche Dorfidylle trügt gewaltig. Schon bald stolpert Onno unfreiwillig in düstere Vorgänge, bei denen gekreuzigte Katzen, Schusswaffen und die exilbayerische Esoterikerin "Katzenzenzi" eine gewichtige Rolle spielen. Als es sogar einen Toten gibt, überschlagen sich die Ereignisse. Frank Schulz erzählt mit unerwarteter Wucht und lässt aus der Komik seiner Regionalfarce heraus das Schicksal ganzer Generationen lebendig werden. Onno Viets und der weiße Hirsch ist der würdige Abschluss der grandiosen Trilogie um den eigenwilligsten Detektiv der deutschen Literatur. Ein Roman von Welt, der weit über die Grenzen eines Regionalkrimis hinausgeht.