Platons Nomoi, in der lateinischen Tradition als Gesetze bekannt, entfaltet in dialogischer Form die Suche nach einer möglichst guten Staatsverfassung jenseits des idealen Philosophenkönigtums der Politeia. Drei alte Männer - ein Athener, ein Kreter und ein Spartaner - beraten auf dem Weg nach Knossos über Gesetzgebung, Erziehung, Religion, Eigentum, Strafrecht und politische Institutionen. Der Stil ist weniger dramatisch, aber systematischer und normativer als in früheren Dialogen; das Werk steht damit an der Schwelle zwischen philosophischer Utopie, politischer Theorie und praktischer Verfassungskunde. Platon, geboren 427 v. Chr. in Athen, war Schüler des Sokrates und Gründer der Akademie. Seine Erfahrungen mit der athenischen Demokratie, dem Prozess gegen Sokrates und seinen enttäuschenden politischen Hoffnungen in Sizilien prägten sein Nachdenken über Ordnung, Tugend und Macht. In den Nomoi, seinem letzten und umfangreichsten Werk, erscheint ein gereifter Denker, der das Verhältnis von Vernunft, Gesetz und menschlicher Schwäche neu austariert. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Grundlagen europäischer Staatsphilosophie verstehen wollen. Es zeigt Platon nicht als bloßen Idealisten, sondern als nüchternen Gesetzesdenker, dessen Fragen nach Erziehung, Gemeinsinn und institutioneller Stabilität bis heute provozieren. Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Eine prägnante Einführung verortet die zeitlose Anziehungskraft und Themen des Werkes. - Die Synopsis skizziert die Haupthandlung und hebt wichtige Entwicklungen hervor, ohne entscheidende Wendungen zu verraten. - Ein ausführlicher historischer Kontext versetzt Sie in die Ereignisse und Einflüsse der Epoche, die das Schreiben geprägt haben. - Eine Autorenbiografie beleuchtet wichtige Stationen im Leben des Autors und vermittelt die persönlichen Einsichten hinter dem Text. - Eine gründliche Analyse seziert Symbole, Motive und Charakterentwicklungen, um tiefere Bedeutungen offenzulegen. - Reflexionsfragen laden Sie dazu ein, sich persönlich mit den Botschaften des Werkes auseinanderzusetzen und sie mit dem modernen Leben in Verbindung zu bringen. - Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor. - Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.



Klappentext

Dieses eBook: "Nomoi - Die Suche nach der bestmöglichen Staatsverfassung (Vollständige deutsche Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Das Thema des Dialogs ist die Suche nach der bestmöglichen Staatsverfassung und deren Ausgestaltung im Detail. Zunächst werden Zielsetzung und Prinzipien einer umsichtigen Gesetzgebung besprochen und historische Beispiele herangezogen, dann wendet sich das Gespräch konkreten Einzelheiten der Beschaffenheit eines optimal eingerichteten Staates zu. Es wird erörtert, unter welchen Voraussetzungen ein solcher Staat entstehen könnte und wie das Zusammenleben seiner Bürger zu regeln wäre. Angestrebt wird diejenige Verfassung, die den Bürgern dauerhaft die günstigsten Lebensverhältnisse gewährleistet. Die aret (Tüchtigkeit, Tugend) der Bürger ist das Staatsziel, dem alles untergeordnet wird. Das fiktive, literarisch gestaltete Gespräch über Staatstheorie ist Platons umfangreichste Schrift. An der Diskussion sind drei alte Männer beteiligt: der Kreter Kleinias, der Spartaner Megillos und ein Athener, dessen Name nicht genannt wird.
Platon (428/427 v. Chr.-348/347 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph. Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte.



Zusammenfassung
Dieses eBook: "Nomoi - Die Suche nach der bestmöglichen Staatsverfassung" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Das Thema des Dialogs ist die Suche nach der bestmöglichen Staatsverfassung und deren Ausgestaltung im Detail. Zunächst werden Zielsetzung und Prinzipien einer umsichtigen Gesetzgebung besprochen und historische Beispiele herangezogen, dann wendet sich das Gespräch konkreten Einzelheiten der Beschaffenheit eines optimal eingerichteten Staates zu. Es wird erörtert, unter welchen Voraussetzungen ein solcher Staat entstehen könnte und wie das Zusammenleben seiner Bürger zu regeln wäre. Angestrebt wird diejenige Verfassung, die den Bürgern dauerhaft die günstigsten Lebensverhältnisse gewährleistet. Die aret (Tüchtigkeit, Tugend) der Bürger ist das Staatsziel, dem alles untergeordnet wird. Das fiktive, literarisch gestaltete Gespräch über Staatstheorie ist Platons umfangreichste Schrift. An der Diskussion sind drei alte Männer beteiligt: der Kreter Kleinias, der Spartaner Megillos und ein Athener, dessen Name nicht genannt wird. Platon (428/427 v. Chr.-348/347 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph. Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte.
Titel
Nomoi - Die Suche nach der bestmöglichen Staatsverfassung (Vollständige deutsche Ausgabe)
Untertitel
Staatstheorie: Das Ziel der Gesetzgebung + Lehren aus der Geschichte + Die Staatsgründung + Die staatliche und soziale Ordnung
kommentiert von
Editor
Übersetzer
EAN
9788026826293
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.64 MB
Anzahl Seiten
540