Einzigartige archäologische Einblicke
Der Siedlungshügel Tall Zir'a, im Wd al-'Arab in Jordanien gelegen, war mindestens 5000 Jahre lang ohne Unterbrechung besiedelt und gewährt einzigartige Einblicke in die Lebenswelt der Menschen jener Region. Eine artesische Quelle in seiner Mitte hat über Jahrtausende optimale Siedlungsbedingungen geschaffen, weshalb der Ort von besonderem archäologischem Interesse ist: Er bietet die seltene Möglichkeit, eine vergleichende Stratigraphie Nordjordaniens von der Frühbronzezeit bis zur Islamischen Zeit zu erstellen und damit kulturelle Entwicklungen im städtischen Leben, im Handwerk und in der Religionsgeschichte über lange Zeiträume hinweg nachzuverfolgen. Zudem können reichlich vorhandene Überreste aus biblischer Zeit in einem weitgefassten kulturellen und historischen Kontext untersucht werden. Im Rahmen des »Gadara Region Project« haben Archäologen zehn Jahre lang am Tall Zir'a gegraben. Die Ergebnisse der Grabungssessionen werden in geplanten neun Bänden in englischer Sprache präsentiert.
Hier liegt der bisher sechste Teil der Reihe vor.
Ein archäologisches Kleinod
Autorentext
Dr. Dr. Stefanie Hoss, Studium der provinzialrömischen Archäologie, Judaistik, Klassischen Archäologie und Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten Köln und Bonn. 2003 Co-Leiterin des EU-Projektes Nr. 10, SYR/B-4100/IB/99/0105/10 im Nationalmuseum von Damaskus: Ausbildung und Anleitung der Mitarbeiter bei der Erstellung eines computergestützten Kataloges der Sammlung mit digitalen Bildern und genauen Beschreibungen der Objekte. Sie ist seit 2004 tätig als Spezialistin für römisches und fränkisches Metall: Determinierung, Beschreibung und Publikation der Metallfunde verschiedener Ausgrabungen in den Niederlanden. Seit 2008 führt sie eine eigene archäologische Firma.
Der Siedlungshügel Tall Zir'a, im Wd al-'Arab in Jordanien gelegen, war mindestens 5000 Jahre lang ohne Unterbrechung besiedelt und gewährt einzigartige Einblicke in die Lebenswelt der Menschen jener Region. Eine artesische Quelle in seiner Mitte hat über Jahrtausende optimale Siedlungsbedingungen geschaffen, weshalb der Ort von besonderem archäologischem Interesse ist: Er bietet die seltene Möglichkeit, eine vergleichende Stratigraphie Nordjordaniens von der Frühbronzezeit bis zur Islamischen Zeit zu erstellen und damit kulturelle Entwicklungen im städtischen Leben, im Handwerk und in der Religionsgeschichte über lange Zeiträume hinweg nachzuverfolgen. Zudem können reichlich vorhandene Überreste aus biblischer Zeit in einem weitgefassten kulturellen und historischen Kontext untersucht werden. Im Rahmen des »Gadara Region Project« haben Archäologen zehn Jahre lang am Tall Zir'a gegraben. Die Ergebnisse der Grabungssessionen werden in geplanten neun Bänden in englischer Sprache präsentiert.
Hier liegt der bisher sechste Teil der Reihe vor.
Ein archäologisches Kleinod
Autorentext
Dr. Dr. Stefanie Hoss, Studium der provinzialrömischen Archäologie, Judaistik, Klassischen Archäologie und Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten Köln und Bonn. 2003 Co-Leiterin des EU-Projektes Nr. 10, SYR/B-4100/IB/99/0105/10 im Nationalmuseum von Damaskus: Ausbildung und Anleitung der Mitarbeiter bei der Erstellung eines computergestützten Kataloges der Sammlung mit digitalen Bildern und genauen Beschreibungen der Objekte. Sie ist seit 2004 tätig als Spezialistin für römisches und fränkisches Metall: Determinierung, Beschreibung und Publikation der Metallfunde verschiedener Ausgrabungen in den Niederlanden. Seit 2008 führt sie eine eigene archäologische Firma.
Titel
Hellenistic to Umayyad Period
Untertitel
(Strata 83). Ceramic, Glass and Metal Finds
Autor
Editor
EAN
9783641310868
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
32.29 MB
Anzahl Seiten
452
Lesemotiv
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