Das Buch ist das erste, das neurobiologische Erkenntnisse nutzt, um das Finanzmarktgeschehen abzuleiten. Friedrich Thießen zeigt, wie das menschliche Entscheidungsvermögen beschaffen ist und wie die Finanzmärkte dadurch beeinflusst werden.
Vom "Fressen und Gefressenwerden" - Verhalten auf Märkten im Lichte von Biologie und Evolution
Autorentext
Friedrich Thießen ist Ord. Prof. für Bankwirtschaft und Finanzierung an der TU Chemnitz. Von ihm stammen wissenschaftliche Beiträge zu Kapitalmarktfragen, zur Regionalökonomie und zur Transformation von Wirtschaftssystemen. Er ist Vorstandsmitglied des Rhein-Main-Instituts für Regionalforschung, Darmstadt, und Geschäftsführender Direktor des Network for Financial Studies, Saxony, Chemnitz, Freiberg, Leipzig, Dresden.
Inhalt
Die Entdeckung der Ungleichheit: Das Hässliche an Finanzmärkten
Einige biologische Grundlagen des Finanzmarktgeschehens
Das Prinzip der Arbeitsteilung als Folge des Entscheidungsverhaltens
Typische Entscheidungssituationen
Das heuristische Entscheidungsverhalten der Nichtspezialisten
Das standardisierte Verhalten der Spezialisten
Spezialisten und Nichtspezialisten im Marktzusammenhang - Anwendungsfälle
Finanzmarktmodelle im Lichte der Biologie