In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg. Der Chauffeur des Autobusses, der von Maibach kam und nach Bachenau fuhr, wischte sich mit dem Taschentuch über die schweißfeuchte Stirn. An und für sich übte er seinen Beruf recht gern aus, doch an einem so schwülen Julitag wie diesem hätte er viel lieber in einem schattigen Wirtshausgarten bei einem kühlen Glas Bier gesessen. Der aufwirbelnde Staub versperrte ihm immer wieder die Sicht, aber das störte ihn nicht besonders, denn er kannte den Weg fast auswendig. Auch übersah er keine der Stationen. Wieder einmal hielt er und wartete geduldig, bis eine alten Bauersfrau umständlich ausgestiegen war. Er blickte für einen Augenblick nach hinten, um nachzuschauen, wie viele Fahrgäste noch im Bus saßen. Die meisten waren ihm bekannt. Sie fuhren diese Strecke täglich oder zumindest ein- bis zweimal in der Woche. Nur ein alter Mann und ein kleines, ungefähr vierjähriges Mädchen hatte er noch nie gesehen. Die beiden waren beim Maibacher Bahnhof eingestiegen und hatten Fahrkarten bis Bachenau gelöst. Zwischen ihnen lag ein bildschöner weißbrauner Cockerspaniel. Der Mann war klein, dünn und faltig. Um seinen ausgemergelten Körper schlotterten die Jacke und die Hose förmlich, und der gestärkte Kragen des buntkarierten Hemdes stand weit von seinem runzligen Hals ab. Sein noch volles eisgraues Haar umstand seinen kleinen Kopf wie eine Löwenmähne. Auffallend waren auch die dunklen, breiten Augenbrauen, die wie aufgeklebt aussahen, und die tiefliegenden Augen, deren wimpernlose Lider nervös flatterten. Alles in allem machte der Mann einen sehr zerfahrenen Eindruck. Das kleine Mädchen war ganz allerliebst. Es hatte große tiefblaue Augen und gelocktes rötliches Haar. Die gesunde bräunliche Gesichtsfarbe des Kindes deutete darauf hin, dass es sich viel im Freien aufhielt. Es trug ein schlichtes dunkelblaues Trägerkleidchen, darunter eine blau-weiß karierte Bluse mit Puffärmeln.
Autorentext
Der Name Gert Rothberg steht für Spitzenqualität im Bereich des guten Unterhaltungsromans. Die Schriftstellerin Gert Rothberg hat dem Liebes- und dem Schicksalsroman ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Sie schildert zu Herzen gehende, dramatische Handlungspassagen meisterhaft und zieht ihre Leserinnen und Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann. Die Lektüre ihrer Romane ist ein einzigartiges Erlebnis. Nach zahlreichen Verwicklungen versteht es Gert Rothberg, ein brillantes, überzeugendes Happy End zu gestalten.
Zusammenfassung
Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer groen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zuruck. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem spater einmal, mit Erreichen seiner Volljahrigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehoren wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Smtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe verffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Mglichkeit, die Lcken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schlieen. Der Chauffeur des Autobusses, der von Maibach kam und nach Bachenau fuhr, wischte sich mit dem Taschentuch ber die schweifeuchte Stirn. An und fr sich bte er seinen Beruf recht gern aus, doch an einem so schwlen Julitag wie diesem htte er viel lieber in einem schattigen Wirtshausgarten bei einem khlen Glas Bier gesessen. Der aufwirbelnde Staub versperrte ihm immer wieder die Sicht, aber das strte ihn nicht besonders, denn er kannte den Weg fast auswendig. Auch bersah er keine der Stationen. Wieder einmal hielt er und wartete geduldig, bis eine alten Bauersfrau umstndlich ausgestiegen war. Er blickte fr einen Augenblick nach hinten, um nachzuschauen, wie viele Fahrgste noch im Bus saen. Die meisten waren ihm bekannt. Sie fuhren diese Strecke tglich oder zumindest ein- bis zweimal in der Woche. Nur ein alter Mann und ein kleines, ungefhr vierjhriges Mdchen hatte er noch nie gesehen. Die beiden waren beim Maibacher Bahnhof eingestiegen und hatten Fahrkarten bis Bachenau gelst. Zwischen ihnen lag ein bildschner weibrauner Cockerspaniel. Der Mann war klein, dnn und faltig. Um seinen ausgemergelten Krper schlotterten die Jacke und die Hose frmlich, und der gestrkte Kragen des buntkarierten Hemdes stand weit von seinem runzligen Hals ab. Sein noch volles eisgraues Haar umstand seinen kleinen Kopf wie eine Lwenmhne. Auffallend waren auch die dunklen, breiten Augenbrauen, die wie aufgeklebt aussahen, und die tiefliegenden Augen, deren wimpernlose Lider nervs flatterten. Alles in allem machte der Mann einen sehr zerfahrenen Eindruck. Das kleine Mdchen war ganz allerliebst. Es hatte groe tiefblaue Augen und gelocktes rtliches Haar. Die gesunde brunliche Gesichtsfarbe des Kindes deutete darauf hin, dass es sich viel im Freien aufhielt. Es trug ein schlichtes dunkelblaues Trgerkleidchen, darunter eine blau-wei karierte Bluse mit Puffrmeln.