In ASIENS STUNDE beschreibt der Journalist Gideon Rachman prägnant und aus eigener Anschauung, wie sich die Gewichte in der Weltpolitik von West nach Ost verschieben - ein Wegweiser für das 21. Jahrhundert.
Die westliche Dominanz in der Weltpolitik geht zu Ende. Der Fluss von Wohlstand und Macht dreht sich von West nach Ost. Eine neue Ära globaler Instabilität zieht herauf. ASIENS STUNDE beschreibt den bestimmenden Trend unserer Zeit: Der wachsende Wohlstand asiatischer Nationen verändert die internationale Machtbalance. Diese Verschiebung gen Osten betrifft die Leben von Menschen auf der ganzen Welt und berührt große Fragen von Krieg und Frieden. Ein aufstrebendes, wenn auch mit Problemen kämpfendes China fordert die amerikanische Vormachtstellung heraus. Aber auch die Ambitionen anderer asiatischer Mächte - darunter Japan, Nordkorea, Indien und Pakistan - haben das Potenzial, die ganze Welt zu erschüttern. Derweil schlägt sich der Westen mit wirtschaftlicher Schwäche und politischem Populismus herum, die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe, und Russland sehnt sich danach, den verlorenen Supermacht-Status zurückzuerlangen. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt - ASIENS STUNDE hat gerade erst zu schlagen begonnen. Gideon Rachman bietet eine Roadmap für einen turbulenten Prozess, der die internationale Politik im 21. Jahrhundert bestimmen wird.
Autorentext
Gideon Rachman wurde 1963 in London geboren und studierte Geschichte in Cambridge. Seine journalistische Karriere begann er beim BBC World Service. Es folgten 15 Jahre beim internationalen Magazin The Economist, für das er aus Washington, Bangkok und Brüssel berichtete. Seit 2006 ist er außenpolitischer Chefkommentator der Financial Times.
Zusammenfassung
Die westliche Dominanz in der Weltpolitik geht zu Ende. Der Fluss von Macht und Wohlstand wendet sich von West nach Ost. Eine neue Ara globaler Instabilitat hat begonnen. In ASIENS STUNDE beschreibt Gideon Rachman den bestimmenden Trend unserer Zeit: Der wachsende Wohlstand asiatischer Nationen verndert die internationale Machtbalance. Diese Krfteverschiebung gen Osten berhrt das Leben von Menschen auf der ganzen Welt - und die groen Fragen von Krieg und Frieden. Ein aufstrebendes, wenn auch mit Problemen kmpfendes China fordert die amerikanische Vormachtstellung heraus. Aber auch die Ambitionen anderer asiatischer Mchte - darunter Japan, Nordkorea, Indien und Pakistan - haben das Potenzial, die ganze Welt zu erschttern. Derweil schlgt sich der Westen mit wirtschaftlicher Schwche und politischem Populismus herum, die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe, und Russland sehnt sich danach, den verlorenen Supermacht-Status zurckzuerlangen. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt. ASIENS STUNDE hat gerade erst begonnen zu schlagen. Gideon Rachman skizziert die Prozesse, die das 21. Jahrhundert bestimmen wird.
Leseprobe
In Zeiten des chinesischen Kaiserreiches wurden Besucher des Hofes oft als "Barbaren" behandelt, von denen man Tributzahlungen an den Kaiser erwartete. Diese Gepflogenheiten spiegeln sich im Umgang der heutigen chinesischen Führung mit dem Rest der Welt wider, wie ich im November 2013 am eigenen Leib erfuhr, als ich als Mitglied einer kleinen westlichen Besuchergruppe von Präsident Xi Jinping in Peking empfangen wurde. Der Gruppe gehörten eine Reihe hochkarätiger Leute an, darunter der frühere britische Premierminister Gordon Brown, Italiens Ex-Regierungschef Mario Monti und ein paar handverlesene Milliardäre aus dem Westen. Doch die Größen aus dem Ausland wurden fast wie eine Schulklasse behandelt. Zunächst wurden wir in einen höhlenartigen Raum in der Großen Halle des Volkes geführt; dann mussten wir uns auf einer Bank aufreihen, in Vorbereitung eines Gruppenfotos mit dem Präsidenten. Nach eine Weile fegte Xi herein und schüttelte ein paar Hände ("Ich habe ihn berührt", japste Francis Fukuyama, der berühmte Politikwissenschafter, in gespielter Ehrfurcht ), um dann für das Foto zu posieren. Ein paar Minuten später begannen die präsidialen Ausführungen. Positioniert im Mittelpunkt eines Bankettsaals vor mit einem gigantischen Wandgemälde der chinesischen Mauer, Kronleuchtern über sich und die westlichen Gäste im Halbkreis vor ihm, begann Präsident Xi mit der Bemerkungen, China sei "eine alte Zivilisation, die auf eine über 5000jährige Geschichte zurückblickt". Das war in gewisser Weise ein Klischee. Doch Chinas Bewusstsein seiner Tausende Jahre alten Historie ist für das Selbstverständnis des Landes fundamental. Es bedeutet auch zwangsläufig, dass China die Vereinigten Staaten als einen Emporkömmling betrachtet - schließlich gibt es das Land gerade einmal 250 Jahre, eine kürzere Zeitspanne, als viele chinesischen Dynastien geherrscht haben.
Inhalt
Vorwort zur deutschen AusgabeEinleitungErster Teil: Veröstlichung in Asien1 Von Verwestlichung zu Veröstlichung2 Kriegsgefahr3 China: Das Ende des Versteckspiels4 Amerikas Reaktion5 Das japanische und das koreanische Dilemma6 Das Ringen um Südostasien7 Indien: Asiens zweite SupermachtZweiter Teil: Veröstlichung jenseits von Asien8 Wie steht es um Amerikas Macht?9 Der Mittlere Osten und der Zerfall der westlichen Ordnung10 Europas dichte Fenster11 Russlands Blick nach Osten12 Grenzgebiete13 Afrika und Lateinamerika: Chinas neue Hinterhöfe?14 Der institutionelle Vorteil des WestensSchluss: Jenseits von Ost und West
Die westliche Dominanz in der Weltpolitik geht zu Ende. Der Fluss von Wohlstand und Macht dreht sich von West nach Ost. Eine neue Ära globaler Instabilität zieht herauf. ASIENS STUNDE beschreibt den bestimmenden Trend unserer Zeit: Der wachsende Wohlstand asiatischer Nationen verändert die internationale Machtbalance. Diese Verschiebung gen Osten betrifft die Leben von Menschen auf der ganzen Welt und berührt große Fragen von Krieg und Frieden. Ein aufstrebendes, wenn auch mit Problemen kämpfendes China fordert die amerikanische Vormachtstellung heraus. Aber auch die Ambitionen anderer asiatischer Mächte - darunter Japan, Nordkorea, Indien und Pakistan - haben das Potenzial, die ganze Welt zu erschüttern. Derweil schlägt sich der Westen mit wirtschaftlicher Schwäche und politischem Populismus herum, die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe, und Russland sehnt sich danach, den verlorenen Supermacht-Status zurückzuerlangen. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt - ASIENS STUNDE hat gerade erst zu schlagen begonnen. Gideon Rachman bietet eine Roadmap für einen turbulenten Prozess, der die internationale Politik im 21. Jahrhundert bestimmen wird.
Autorentext
Gideon Rachman wurde 1963 in London geboren und studierte Geschichte in Cambridge. Seine journalistische Karriere begann er beim BBC World Service. Es folgten 15 Jahre beim internationalen Magazin The Economist, für das er aus Washington, Bangkok und Brüssel berichtete. Seit 2006 ist er außenpolitischer Chefkommentator der Financial Times.
Zusammenfassung
Die westliche Dominanz in der Weltpolitik geht zu Ende. Der Fluss von Macht und Wohlstand wendet sich von West nach Ost. Eine neue Ara globaler Instabilitat hat begonnen. In ASIENS STUNDE beschreibt Gideon Rachman den bestimmenden Trend unserer Zeit: Der wachsende Wohlstand asiatischer Nationen verndert die internationale Machtbalance. Diese Krfteverschiebung gen Osten berhrt das Leben von Menschen auf der ganzen Welt - und die groen Fragen von Krieg und Frieden. Ein aufstrebendes, wenn auch mit Problemen kmpfendes China fordert die amerikanische Vormachtstellung heraus. Aber auch die Ambitionen anderer asiatischer Mchte - darunter Japan, Nordkorea, Indien und Pakistan - haben das Potenzial, die ganze Welt zu erschttern. Derweil schlgt sich der Westen mit wirtschaftlicher Schwche und politischem Populismus herum, die arabische Welt kommt nicht zur Ruhe, und Russland sehnt sich danach, den verlorenen Supermacht-Status zurckzuerlangen. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt. ASIENS STUNDE hat gerade erst begonnen zu schlagen. Gideon Rachman skizziert die Prozesse, die das 21. Jahrhundert bestimmen wird.
Leseprobe
In Zeiten des chinesischen Kaiserreiches wurden Besucher des Hofes oft als "Barbaren" behandelt, von denen man Tributzahlungen an den Kaiser erwartete. Diese Gepflogenheiten spiegeln sich im Umgang der heutigen chinesischen Führung mit dem Rest der Welt wider, wie ich im November 2013 am eigenen Leib erfuhr, als ich als Mitglied einer kleinen westlichen Besuchergruppe von Präsident Xi Jinping in Peking empfangen wurde. Der Gruppe gehörten eine Reihe hochkarätiger Leute an, darunter der frühere britische Premierminister Gordon Brown, Italiens Ex-Regierungschef Mario Monti und ein paar handverlesene Milliardäre aus dem Westen. Doch die Größen aus dem Ausland wurden fast wie eine Schulklasse behandelt. Zunächst wurden wir in einen höhlenartigen Raum in der Großen Halle des Volkes geführt; dann mussten wir uns auf einer Bank aufreihen, in Vorbereitung eines Gruppenfotos mit dem Präsidenten. Nach eine Weile fegte Xi herein und schüttelte ein paar Hände ("Ich habe ihn berührt", japste Francis Fukuyama, der berühmte Politikwissenschafter, in gespielter Ehrfurcht ), um dann für das Foto zu posieren. Ein paar Minuten später begannen die präsidialen Ausführungen. Positioniert im Mittelpunkt eines Bankettsaals vor mit einem gigantischen Wandgemälde der chinesischen Mauer, Kronleuchtern über sich und die westlichen Gäste im Halbkreis vor ihm, begann Präsident Xi mit der Bemerkungen, China sei "eine alte Zivilisation, die auf eine über 5000jährige Geschichte zurückblickt". Das war in gewisser Weise ein Klischee. Doch Chinas Bewusstsein seiner Tausende Jahre alten Historie ist für das Selbstverständnis des Landes fundamental. Es bedeutet auch zwangsläufig, dass China die Vereinigten Staaten als einen Emporkömmling betrachtet - schließlich gibt es das Land gerade einmal 250 Jahre, eine kürzere Zeitspanne, als viele chinesischen Dynastien geherrscht haben.
Inhalt
Vorwort zur deutschen AusgabeEinleitungErster Teil: Veröstlichung in Asien1 Von Verwestlichung zu Veröstlichung2 Kriegsgefahr3 China: Das Ende des Versteckspiels4 Amerikas Reaktion5 Das japanische und das koreanische Dilemma6 Das Ringen um Südostasien7 Indien: Asiens zweite SupermachtZweiter Teil: Veröstlichung jenseits von Asien8 Wie steht es um Amerikas Macht?9 Der Mittlere Osten und der Zerfall der westlichen Ordnung10 Europas dichte Fenster11 Russlands Blick nach Osten12 Grenzgebiete13 Afrika und Lateinamerika: Chinas neue Hinterhöfe?14 Der institutionelle Vorteil des WestensSchluss: Jenseits von Ost und West
Titel
Asiens Stunde
Untertitel
Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert
Autor
Übersetzer
EAN
9783942377171
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.64 MB
Anzahl Seiten
320
Lesemotiv
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