Was macht eine Jugend gut? Gottfried Schweiger entwickelt eine bildungsphilosophische Theorie der Lebensphase Jugend. Im Dialog mit Jugendforschung, Sozialisationstheorie, Konstruktivismus und Moratoriumskonzept entfaltet er ein normatives Leitbild, das Jugend nicht nur als Übergang, sondern als eigenständigen Wert begreift. Auf Basis von Gütern, Fähigkeiten und Rechten bestimmt er Maßstäbe für Bildung, Familie und politische Teilhabe - ein fundierter Beitrag für Erziehungswissenschaft, Soziale Arbeit und Jugendpolitik.
Autorentext
Gottfried Schweiger ist Senior Scientist an der Universität Salzburg und Philosoph, Sozial- und Bildungswissenschaftler. Seine wissenschaftliche Arbeit ist an der Schnittstelle von Ethik, Philosophie, Bildung und Sozialwissenschaften angesiedelt und widmet sich zentra-len Fragen von Gerechtigkeit, Armut, Teilhabe, Migration, Gesundheit, Sozialpolitik sowie KI und Digitalisierung und gutem Leben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindheit und Jugend.