In seinem ersten Buch, »Platos dialektische Ethik«, legt Hans-Georg Gadamer die Fundamente für sein späteres Lebenswerk, die Begründung der Hermeneutik als einer Disziplin der Philosophie (Wahrheit und Methode, 1960). Bereits hier gelangt er, so sein Selbstzeugnis im Vorwort, zu der »hermeneutischen Einsicht von Gewicht: dass literarische Schöpfungen wie die kunstvollen platonischen Dialoge und auf der anderen Seite Arbeitspapiere, wie die im corpus aristotelicum vereinigten Texte, nicht mit dem gleichen Maße gemessen, nicht ohne hermeneutische Vorkehrungen überhaupt aufeinander bezogen werden können«. Nicht, dass platonische Ethik' dialektisch sei, wird hier behauptet, sondern ob und wie platonische Dialektik Ethik' ist, wird gefragt. Diese Frage ist der Leitfaden der im zweiten Kapitel versuchten Interpretation des Philebos'. Im Dienst dieser Interpretation sucht das erste Kapitel zu zeigen, dass die Theorie der Dialektik bei Plato die Theorie der sachlichen Möglichkeit des Dialogs ist.
Autorentext
Gadamer, Hans-Georg (19002002), Philosoph, Professor in Leipzig und Heidelberg. Gadamers philosophische Leistung besteht in der Begründung der Hermeneutik als universale Geisteswissenschaft (Wahrheit und Methode, 1960).
Autorentext
Gadamer, Hans-Georg (19002002), Philosoph, Professor in Leipzig und Heidelberg. Gadamers philosophische Leistung besteht in der Begründung der Hermeneutik als universale Geisteswissenschaft (Wahrheit und Methode, 1960).
Titel
Platos dialektische Ethik
Autor
EAN
9783787330348
ISBN
978-3-7873-3034-8
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
01.01.2001
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.78 MB
Anzahl Seiten
164
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Auflage
Unverändertes eBook der 3., Auflage von 2000
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