Die vorliegende Festschrift zum Hans-Kilian-Preis 2013 enthält neben Hans Joas' Vortrag eine Laudatio auf den Preisträger und ein Vorwort des ehemaligen Vorsitzenden der Köhler-Stiftung Ambros Schindler. Im Dialog mit Alfred Döblins Roman Hamlet fragt Joas nach den Möglichkeiten, Gewalterfahrungen in neue Wertbindungen zu transformieren.
Der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation würdigt exzellente Leistungen in der interdisziplinären sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Im Jahr 2013 wurde er an den Soziologen und Sozialphilosophen Hans Joas verliehen. Die vorliegende Festschrift enthält neben Joas' Vortrag eine Laudatio auf den Preisträger und ein Vorwort des ehemaligen Vorsitzenden der Köhler-Stiftung Ambros Schindler. Im Dialog mit Alfred Döblins Roman Hamlet fragt Joas nach den Möglichkeiten, Gewalterfahrungen in neue Wertbindungen zu transformieren. Der Autor entwickelt ein Modell, das vom Schock der Gewalterfahrung über den Verlust von Sprache und Selbst und über die Erschütterung sozialer Bindungen bis zur Entstehung neuen Sinns reicht und zu neuen moralischen, politischen und religiösen Fragen führt. Im Vordergrund der Untersuchung steht dabei die Frage nach den Chancen und Grenzen der Wandlungsmacht des Erzählens.
»Hans Joas zählt seit geraumer Zeit nicht bloß zu den Koryphäen in den Gebieten, in denen er wissenschaftlich tätig ist, sondern findet auch als einer der hierzulande wenigen Public Intellectuals Gehör, die ihre Stimme zu allgemein wichtigen Fragen erheben.« Jürgen Straub
Autorentext
Hans Joas lehrt an der Theologischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität und an der University of Chicago, deren Committee on Social Thought er angehört. Vorher war er Professor für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der Freien Universität Berlin, Leiter des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt und Permanent Fellow des Institute for Advanced Studies an der Universität Freiburg. Er ist u.a. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Ehrendoktor der Universitäten Tübingen und Uppsala. Er wurde u.a. mit dem Niklas-Luhmann-Preis 2010 ausgezeichnet. (Stand: Nov. 2014)
Inhalt
Inhalt Vorwort Ambros Schindler Die lange Nacht der Trauer Erzählen als Weg aus der Gewalt? Hans Joas Kreativität, Selbsttranszendenz und religiöse Erfahrung im Zeitalter der Kontingenz Laudatio auf Hans Joas Jurgen Straub
Der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation würdigt exzellente Leistungen in der interdisziplinären sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Im Jahr 2013 wurde er an den Soziologen und Sozialphilosophen Hans Joas verliehen. Die vorliegende Festschrift enthält neben Joas' Vortrag eine Laudatio auf den Preisträger und ein Vorwort des ehemaligen Vorsitzenden der Köhler-Stiftung Ambros Schindler. Im Dialog mit Alfred Döblins Roman Hamlet fragt Joas nach den Möglichkeiten, Gewalterfahrungen in neue Wertbindungen zu transformieren. Der Autor entwickelt ein Modell, das vom Schock der Gewalterfahrung über den Verlust von Sprache und Selbst und über die Erschütterung sozialer Bindungen bis zur Entstehung neuen Sinns reicht und zu neuen moralischen, politischen und religiösen Fragen führt. Im Vordergrund der Untersuchung steht dabei die Frage nach den Chancen und Grenzen der Wandlungsmacht des Erzählens.
»Hans Joas zählt seit geraumer Zeit nicht bloß zu den Koryphäen in den Gebieten, in denen er wissenschaftlich tätig ist, sondern findet auch als einer der hierzulande wenigen Public Intellectuals Gehör, die ihre Stimme zu allgemein wichtigen Fragen erheben.« Jürgen Straub
Autorentext
Hans Joas lehrt an der Theologischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität und an der University of Chicago, deren Committee on Social Thought er angehört. Vorher war er Professor für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der Freien Universität Berlin, Leiter des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt und Permanent Fellow des Institute for Advanced Studies an der Universität Freiburg. Er ist u.a. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Ehrendoktor der Universitäten Tübingen und Uppsala. Er wurde u.a. mit dem Niklas-Luhmann-Preis 2010 ausgezeichnet. (Stand: Nov. 2014)
Inhalt
Inhalt Vorwort Ambros Schindler Die lange Nacht der Trauer Erzählen als Weg aus der Gewalt? Hans Joas Kreativität, Selbsttranszendenz und religiöse Erfahrung im Zeitalter der Kontingenz Laudatio auf Hans Joas Jurgen Straub
Titel
Die lange Nacht der Trauer
Untertitel
Erzählen als Weg aus der Gewalt? / Hans-Kilian-Preis 2013
Autor
Vorwort von
Beiträge von
EAN
9783837968958
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
2.43 MB
Anzahl Seiten
76
Auflage
1. Auflage 2014
Lesemotiv
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