Souverän in Sprache und Witz fragt Heine 1844 in seinen dichterischen Reisebildern, was aus dem Traum eines demokratischen Deutschland geworden ist. Der Anlass: eine winterliche Reise von Paris nach Hamburg. Der Inhalt: eine Abrechnung mit Nationalismus, Militarismus und Restauration. Das Resultat: ein genial satirisches Versepos ... und ein Haftbefehl gegen den Dichter. Heines Einsichten sind unbequem - damals wie heute. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.
Autorentext
Heinrich Heine (bis zur Taufe 1825: Harry H.; 13. 12. 1797 Düsseldorf 17. 2. 1856 Paris) nimmt als Lyriker und Reiseschriftsteller zwischen Romantik und Vormärz sowie kulturell von Deutschland wie seit 1831 in Paris lebend von Frankreich geprägt eine unverwechselbare Stellung in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts ein. Ironie und politisches Engagement zeichnen sein literarisches Werk wie auch seine umfangreichen journalistischen Arbeiten aus.
Inhalt
Deutschland. EinWintermärchen Anhang 1. Zur Textgestalt 2. Anmerkungen 3. Leben und Werk 4. Politische Rahmenbedingungen 5. Entstehung und Aufnahme 6. Poetische Gestaltung 7. Zensur und Pressefreiheit 18151848 8. Heines Selbstverständnis als Dichter 9. Heines Nachwirkung in Deutschland 10. Heines Persönlichkeit 11. Wolf Biermanns Verserzählung "Deutschland. Ein Wintermärchen" 12. Katrin Kirchner: "Deutschland. Ein neues Wintermärchen. DDR vereint und doch getrennt?" 13. Literaturhinweise
Titel
Deutschland. Ein Wintermärchen
Untertitel
Reclams Universal-Bibliothek
Autor
Editor
EAN
9783159600192
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.48 MB
Anzahl Seiten
96
Laden...
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.