Mutter Marie: Berlin, Zwanziger Jahre: Baronin Marie Hartmann macht die Bekanntschaft des jungen Valentin; in ihm erkennt sie den Sohn, den sie einst als junge mittellose Frau weggegeben hatte. Ein ernstes Leben: Marie Lehning wohnt mit ihrer Familie in einem Katen mit Strohdach am Ende der steinernen Promenade direkt an See. Ihr Vater ist Tagelöhner, ihre Mutter Landarbeiterin. Als der Vater ertrinkt und die Mutter nach einem Leben als Landarbeiterin einen Schlaganfall erleidet, muss sich Marie um die Geschwister kümmern. Zunächst arbeitet sie bei Frau Raspe in Lübeck, dann bei einem Bauern. Als sie wenig später schwanger wird und ein Kind bekommt, nimmt sie eine Einladung nach Berlin an.
Autorentext
»Mit fünfundzwanzig Jahren sagte ich mir: Es ist notwendig, soziale Zeitromane zu schreiben. Diese deutsche Gesellschaft kennt sich selbst nicht. Sie zerfällt in Schichten, die einander unbekannt sind, und die führende Klasse verschwimmt hinter Wolken.« Luiz Heinrich Mann, geboren 1871, wuchs in großbürgerlichen Verhältnissen auf, sein Vater Thomas Johann Heinrich Mann war Kaufmann, Reeder, Konsul und Senator, seine Mutter Julia da Silva-Bruns war die Tochter eines nach Brasilien ausgewanderten Kaufmanns. Ab 1894 veröffentlichte er zum Teil gesellschaftskritische Literatur; bekannt wurde er vor allem durch die Romane Professor Unrat (1905) und Der Untertan (1918). Mann engagierte sich für Republik und Demokratie, betrieb Kulturpolitik und wurde 1931 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste. Im Februar 1933 wurde er aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen, seine Werke wurden öffentlich verbrannt und aus Bibliotheken und Büchereien entfernt, im August 1933 wurde er ausgebürgert. Mann emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA, wo er fast mittellos in Los Angeles und Santa Monica lebte, teils mit Unterstützung durch seinen Bruder Thomas. 1949 wurde er in der neu gegründeten DDR zum Präsidenten der Akademie der Künste gewählt, starb aber im März 1950 im US-amerikanischen Exil in Santa Monica.
Autorentext
»Mit fünfundzwanzig Jahren sagte ich mir: Es ist notwendig, soziale Zeitromane zu schreiben. Diese deutsche Gesellschaft kennt sich selbst nicht. Sie zerfällt in Schichten, die einander unbekannt sind, und die führende Klasse verschwimmt hinter Wolken.« Luiz Heinrich Mann, geboren 1871, wuchs in großbürgerlichen Verhältnissen auf, sein Vater Thomas Johann Heinrich Mann war Kaufmann, Reeder, Konsul und Senator, seine Mutter Julia da Silva-Bruns war die Tochter eines nach Brasilien ausgewanderten Kaufmanns. Ab 1894 veröffentlichte er zum Teil gesellschaftskritische Literatur; bekannt wurde er vor allem durch die Romane Professor Unrat (1905) und Der Untertan (1918). Mann engagierte sich für Republik und Demokratie, betrieb Kulturpolitik und wurde 1931 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste. Im Februar 1933 wurde er aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen, seine Werke wurden öffentlich verbrannt und aus Bibliotheken und Büchereien entfernt, im August 1933 wurde er ausgebürgert. Mann emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA, wo er fast mittellos in Los Angeles und Santa Monica lebte, teils mit Unterstützung durch seinen Bruder Thomas. 1949 wurde er in der neu gegründeten DDR zum Präsidenten der Akademie der Künste gewählt, starb aber im März 1950 im US-amerikanischen Exil in Santa Monica.
Titel
Mutter Marie, Ein ernstes Leben
Untertitel
Zwei Romane
Autor
EAN
9783911717052
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
8 bis 18 Jahre
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.22 MB
Anzahl Seiten
500
Auflage
3. erweiterte Auflage
Lesemotiv
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