Ein Jahrhundertleben verwandelt in Literatur Helga Schuberts preisgekrönter Erzählband über Krieg, Diktatur, Pflege und die Kraft der Versöhnung Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. In kurzen Episoden erzählt Helga Schubert ein deutsches Jahrhundertleben ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Als Kind lebt sie zwischen Heimaten, steht als Erwachsene mehr als zehn Jahre unter Beobachtung der Stasi und ist bei ihrer ersten freien Wahl fast fünfzig Jahre alt. Doch vor allem ist es die Geschichte einer Versöhnung: mit der Mutter, einem Leben voller Widerstände und sich selbst. Dieses Buch ist Lebensrückblick und Trostschrift zugleich. Es erzählt davon, wie man trotz allem zu innerer Freiheit findet und am Ende sagen kann: Alles gut. - Preisgekrönt: Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2020 - Zeitzeugnis: Vom Zweiten Weltkrieg über die DDR bis ins geeinte Deutschland - Mutter-Tochter-Konflikt: Eine lebenslange Suche nach Versöhnung und Befreiung - Poetische Klarheit: Kurze, präzise Sätze von stiller Wucht und feiner Ironie - Ein Trostbuch fürs Alter: Über Pflege, Abschied und die Würde des späten Lebens
Autorentext
Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, war Psychotherapeutin und Schriftstellerin in der DDR. Sie zog sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte Vom Aufstehen den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. Der gleichnamige Erzählband erschien 2021 bei dtv und war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2023 erschien Der heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe, 2024 wurde Helga Schubert mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Landeskulturpreis MV ausgezeichnet.
Klappentext
Autorentext
Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, war Psychotherapeutin und Schriftstellerin in der DDR. Sie zog sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte Vom Aufstehen den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. Der gleichnamige Erzählband erschien 2021 bei dtv und war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2023 erschien Der heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe, 2024 wurde Helga Schubert mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Landeskulturpreis MV ausgezeichnet.
Klappentext
Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. Helga Schubert erzählt in kurzen Episoden und klarer, berührender Sprache ein Jahrhundert deutscher Geschichte - ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Mehr als zehn Jahre steht sie unter Beobachtung der Stasi, bei ihrer ersten freien Wahl ist sie fast fünfzig Jahre alt. Doch erst nach dem Tod der Mutter kann sie sich versöhnen: mit der Mutter, einem Leben voller Widerständen und sich selbst.
Titel
Vom Aufstehen
Untertitel
Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin - Eine poetische Autobiografie über familiäre Wunden, deutsche Geschichte und spätes Ankommen
Autor
EAN
9783423438971
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.07 MB
Anzahl Seiten
224
Auflage
2. Auflage
Lesemotiv
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