Jacob Burckhardts Die Kultur der Renaissance in Italien entfaltet ein groß angelegtes Panorama jener Epoche, in der sich nach seiner Deutung der moderne Mensch herausbildet. In sechs thematisch komponierten Teilen untersucht das Werk Staat, Individuum, Antike, Geselligkeit, Moral und Religion im Italien des 14. bis 16. Jahrhunderts. Sein Stil verbindet historische Synthese, kunstgeschichtliche Sensibilität und essayistische Verdichtung; im Kontext der Historiographie des 19. Jahrhunderts begründete es eine Kulturgeschichte, die politische Ereignisse zugunsten geistiger Formen und Lebenshaltungen zurücktreten lässt. Burckhardt, 1818 in Basel geboren, war Historiker, Kunstkenner und Lehrer einer Generation, die Geschichte nicht mehr allein als Abfolge von Dynastien verstand. Seine Studienreisen nach Italien, seine Nähe zur klassischen Philologie und seine Skepsis gegenüber Fortschrittsoptimismus und Nationalstaat prägten den Blick dieses Buches. Er schrieb aus der Erfahrung eines Gelehrten, der Kunst, Macht und Persönlichkeit als miteinander verflochtene Ausdrucksweisen einer Zivilisation begriff. Dieses Werk empfiehlt sich allen, die die Renaissance nicht bloß als Stilperiode, sondern als geistige Konstellation verstehen wollen. Trotz mancher zeitgebundener Urteile bleibt es ein anregender Klassiker: reich an Beobachtungen, kühn in der Deutung und unverzichtbar für Leser, die historische Kultur in ihrer ganzen Komplexität erfassen möchten. Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Eine prägnante Einführung verortet die zeitlose Anziehungskraft und Themen des Werkes. - Die Synopsis skizziert die Haupthandlung und hebt wichtige Entwicklungen hervor, ohne entscheidende Wendungen zu verraten. - Ein ausführlicher historischer Kontext versetzt Sie in die Ereignisse und Einflüsse der Epoche, die das Schreiben geprägt haben. - Eine Autorenbiografie beleuchtet wichtige Stationen im Leben des Autors und vermittelt die persönlichen Einsichten hinter dem Text. - Eine gründliche Analyse seziert Symbole, Motive und Charakterentwicklungen, um tiefere Bedeutungen offenzulegen. - Reflexionsfragen laden Sie dazu ein, sich persönlich mit den Botschaften des Werkes auseinanderzusetzen und sie mit dem modernen Leben in Verbindung zu bringen. - Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor. - Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.



Klappentext

Dieses eBook: "Die Kultur der Renaissance in Italien - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Die Kultur der Renaissance in Italien ist das Hauptwerk von Jacob Burckhardt, das den Strukturwandel von Staat und Kirche im Ausgang des Mittelalters und die damit einhergehende Ausbildung des «modernen», individuellen Menschen beschreibt - Konzepte, die heute kritisch hinterfragt werden. Auf seinen Italienreisen wurde Jacob Burckhardt stark von der italienischen Kultur der Renaissance angezogen. Lange Zeit wurde dieser Begriff als Epochenbezeichnung der Kunstgeschichte verwendet. Der erste, der ihn direkt für eine historische Epoche verwendete, war Jules Michelet. Erst durch Burckhardts Studien der italienischen Kultur des 15. und 16. Jahrhunderts und durch die Veröffentlichung seiner Ergebnisse wird die «Renaissance» in der öffentlichen Meinung wahrgenommen. Das Werk gilt auch heute noch als das Standardwerk über diese Epoche. Burckhardt zeichnet darin ein Gesamtbild der italienischen Renaissancegesellschaft; diese erste umfassende Darstellung jener Epoche hat das Renaissancebild Europas stark geprägt und wurde zum beispielgebenden Werk der Kulturgeschichtsschreibung. Die Renaissance hat die Moderne in Europa eingeleitet.
Jacob Christoph Burckhardt (1818-1897) war ein Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt Kunstgeschichte.



Zusammenfassung
Dieses eBook: "Die Kultur der Renaissance in Italien" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Die Kultur der Renaissance in Italien ist das Hauptwerk von Jacob Burckhardt, das den Strukturwandel von Staat und Kirche im Ausgang des Mittelalters und die damit einhergehende Ausbildung des "modernen", individuellen Menschen beschreibt - Konzepte, die heute kritisch hinterfragt werden. Auf seinen Italienreisen wurde Jacob Burckhardt stark von der italienischen Kultur der Renaissance angezogen. Lange Zeit wurde dieser Begriff als Epochenbezeichnung der Kunstgeschichte verwendet. Der erste, der ihn direkt für eine historische Epoche verwendete, war Jules Michelet. Erst durch Burckhardts Studien der italienischen Kultur des 15. und 16. Jahrhunderts und durch die Veröffentlichung seiner Ergebnisse wird die "Renaissance" in der öffentlichen Meinung wahrgenommen. Das Werk gilt auch heute noch als das Standardwerk über diese Epoche. Burckhardt zeichnet darin ein Gesamtbild der italienischen Renaissancegesellschaft; diese erste umfassende Darstellung jener Epoche hat das Renaissancebild Europas stark geprägt und wurde zum beispielgebenden Werk der Kulturgeschichtsschreibung. Die Renaissance hat die Moderne in Europa eingeleitet. Jacob Christoph Burckhardt (1818-1897) war ein Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt Kunstgeschichte.
Titel
Die Kultur der Renaissance in Italien - Vollständige Ausgabe
Untertitel
Erweiterte Ausgabe. Staat, Kunst und Humanismus im Italien des 14. bis 16. Jahrhunderts
kommentiert von
Editor
EAN
9788026815891
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.76 MB
Anzahl Seiten
1270