Bevor Günther Anders einer der präzisesten Kritiker moderner Technokratie wurde, beschäftigte er sich in seinen kürzlich veröffentlichten Frühschriften mit anthropologischen Fragestellungen. Wozu sind wir hier? Gibt es überhaupt eine Bestimmung des Menschen? In welchem Verhältnis steht der Mensch zur Welt? Dass der Mensch Fragen nach dem Menschsein stellt, ist für Anders schon ein erstes Indiz für ein spezifisches Weltverhältnis - ein Verhältnis in Distanz. Günther Anders fordert in einem phänomenologisch-dialektischen Zugriff heraus, sich erneut die Frage nach dem Menschsein zu stellen. In der systematischen Aufarbeitung der anthropologischen Schriften, verbindet Jan-Philipp Schäfer auch die Bildungsthematik mit Anders´ Konzept der negativen Anthropologie. Bleibt Bildung nicht stets provisorisch? Ist sie letztlich nicht die Einsicht in Anderes und Fremdes, statt in Erstes oder Letztes? Bildung ist eine Erfahrung der Unfertigkeit von Erkenntnis und damit auch des Menschseins.
Autorentext
Jan-Philipp Schäfer studierte Pädagogik (B.A.) sowie Bildungswissenschaft (M.A.) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hier ist er seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft.
Autorentext
Jan-Philipp Schäfer studierte Pädagogik (B.A.) sowie Bildungswissenschaft (M.A.) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hier ist er seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft.
Titel
Der Mensch als Grenzgänger
Untertitel
Distanz und Nähe in der negativen Anthropologie von Günther Anders
Autor
EAN
9783534402083
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.18 MB
Anzahl Seiten
104
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
Laden...
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.