Essay aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Augsburg (Philologisch-historische Fakultät), Veranstaltung: Gerüchte, Vorurteile und Stereotype - Erzählen über 'die Anderen', Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fragestellung, ob und inwiefern Gerüchte und Vorurteile, welche doch eigentlich "nur" geistige Konstrukte des Menschen darstellen, zur sozialen Realität werden können, ist für das Essay von besonderem Interesse. Ist ein Gerücht nur eine sich selbstständig machende Erzählung? Kann ein Gerücht eine ganze Gesellschaft widerspiegeln? Spiegelt ein Gerücht die Stimme des Kollektivs wider? Welche Folgen und tiefliegende Furchen hinterlässt ein Gerücht? Diskriminierung, Ausgrenzung, politische und religiöse Verfolgung - diese schmerzlichen Schicksale erfahren Betroffene auch heute noch, tagtäglich. Wie entsteht ein Gerücht und wie resistent ist dieses gegenüber Veränderung oder gar Auflösung? Wie können wir gewissenhaft zwischen verlässlichen faktischen Informationen und Gerüchten unterscheiden? Dabei sollte sich jeder unweigerlich der Frage stellen: Habe ich selbst schon einmal bewusst oder unbewusst ein Gerücht verbreitet oder war ich selbst ein Opfer dessen? Können wir von uns behaupten, dass wir etwas wissen und wie viel Wahrheitsgehalt steckt wirklich dahinter?



Autorentext

Janis Alina Hindelang gebürtige Allgäuerin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin (B.A.) mit einem ausgeprägten Gespür für die Schnittstellen von Literatur, Kultur und gesellschaftlichem Diskurs. Nach ihrem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg spezialisierte sie sich auf die Erforschung von Erinnerungskultur, Diskursanalyse und Rhetorik. In ihren Arbeiten macht sie verborgene Bedeutungen hörbar und politische sowie soziale Narrative erfahrbar. Ihre Texte, die sie auch unter dem Pseudonym "textdiver" veröffentlicht, verbinden sprachliche Präzision mit kritischer Beobachtung. Neben ihrer akademischen Expertise bringt sie umfangreiche praktische Erfahrung aus dem Bildungssektor und der sozialen Projektarbeit (u.a. Caritasverband Augsburg) ein. Diese Verbindung aus theoretischer Tiefe und administrativer Kompetenz prägt ihr Profil als Expertin für Text- und Kulturtransfer. Ihre Schwerpunkte liegen in der Programmarbeit, dem Lektorat sowie dem Wissenschaftsmanagement. Mit fundierten Kenntnissen in Digital Humanities und moderner Textproduktion (KI-gestützt) entwickelt sie Perspektiven, die zum Nachdenken anregen und die transformative Kraft der Sprache nutzen. . Textdiver.com | Portfolio & Redaktion . Essays & Artikel | Medium: @janisalina.wortakrobatin . Fachpublikationen (GRIN Verlag): grin.com/user/4522739

Titel
Die kommunikative Dynamik des Gerüchts in Heinrich von Kleists Trauerspiel "Die Familie Schroffenstein". Ein appellativer Essay über Vorurteile und Gerüchte und ihre subversive Macht
Untertitel
Ein appellativer Essay ber Vorurteile und Gerchte und ihre subversive Macht
EAN
9783346999771
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.49 MB
Anzahl Seiten
12