Jannik L. Maas examines relationship agreements, which contractually shape de facto groups of companies under German law. In practice, these agreements are usually concluded in the context of subsidiary initial public offerings and in the aftermath of a public takeover between a listed company and its majority shareholder.
Relationship Agreements, auch Konzernkoordinationsverträge genannt, gestalten das konzerninterne Verhältnis zwischen Aktiengesellschaft und der sie beherrschenden Aktionärin, etwa bei Börsengängen einzelner Geschäftssparten oder im Anschluss an öffentliche Übernahmen. Von den rechtstatsächlichen Befunden ausgehend beleuchtet Jannik L. Maas diesen bislang kaum erforschten Vertragstyp der Kautelarpraxis, die mit ihm verfolgten unternehmerischen Ziele sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen im faktischen Aktienkonzern. Des Weiteren untersucht er, welchen rechtlichen Schranken die Gestaltung unterliegt.
Autorentext
Geboren 1994; Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School, Hamburg, und der University of Oxford (Brasenose College); 2018 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg; 2021 LL.M. (Columbia University in the City of New York); 2023 Promotion; Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht, Hamburg.
Inhalt
1. Kapitel: Einführung
§ 1 Problemstellung und Skizzierung der Untersuchung
§ 2 Begriffsbestimmung: "Relationship Agreement
2. Kapitel: Wirtschaftlicher Hintergrund
§ 3 Einordnung in die wertorientierte Unternehmensführung
§ 4 Equity Carve-Outs
§ 5 Öffentliche Übernahmen
§ 6 Zusammenfassung: Relationship Agreements und Transaktionspraxis
3. Kapitel: Rechtliche Rahmenbedingungen im faktischen Aktienkonzern
§ 7 Konzerninnenrecht
§ 8 Aufweichung des Trennungsprinzips durch das Konzernaußenrecht
§ 9 Bereichsspezifische Rückwirkungen auf das Konzerninnenrecht?
§ 10 Relationship Agreements als Lösung der Rechtspraxis für den Konflikt zwischen Konzerninnen- und -außenrecht
4. Kapitel: Rechtliche Würdigung von Relationship Agreements
§ 11 Bewertungsparameter für schuldrechtliche Verträge im Abhängigkeitsverhältnis
§ 12 Gestaltungsmaßgaben für Relationship Agreements
§ 13 Kontrollüberlegungen zu einer Obergrenze vertraglicher Konzernkoordination
§ 14 Auswirkungen von Relationship Agreements im Konzernaußenrecht
5. Kapitel: Schlussbetrachtung und Zusammenfassung
§ 15 Schlussbetrachtung
§ 16 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse in Thesenform
Relationship Agreements, auch Konzernkoordinationsverträge genannt, gestalten das konzerninterne Verhältnis zwischen Aktiengesellschaft und der sie beherrschenden Aktionärin, etwa bei Börsengängen einzelner Geschäftssparten oder im Anschluss an öffentliche Übernahmen. Von den rechtstatsächlichen Befunden ausgehend beleuchtet Jannik L. Maas diesen bislang kaum erforschten Vertragstyp der Kautelarpraxis, die mit ihm verfolgten unternehmerischen Ziele sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen im faktischen Aktienkonzern. Des Weiteren untersucht er, welchen rechtlichen Schranken die Gestaltung unterliegt.
Autorentext
Geboren 1994; Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School, Hamburg, und der University of Oxford (Brasenose College); 2018 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg; 2021 LL.M. (Columbia University in the City of New York); 2023 Promotion; Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht, Hamburg.
Inhalt
1. Kapitel: Einführung
§ 1 Problemstellung und Skizzierung der Untersuchung
§ 2 Begriffsbestimmung: "Relationship Agreement
2. Kapitel: Wirtschaftlicher Hintergrund
§ 3 Einordnung in die wertorientierte Unternehmensführung
§ 4 Equity Carve-Outs
§ 5 Öffentliche Übernahmen
§ 6 Zusammenfassung: Relationship Agreements und Transaktionspraxis
3. Kapitel: Rechtliche Rahmenbedingungen im faktischen Aktienkonzern
§ 7 Konzerninnenrecht
§ 8 Aufweichung des Trennungsprinzips durch das Konzernaußenrecht
§ 9 Bereichsspezifische Rückwirkungen auf das Konzerninnenrecht?
§ 10 Relationship Agreements als Lösung der Rechtspraxis für den Konflikt zwischen Konzerninnen- und -außenrecht
4. Kapitel: Rechtliche Würdigung von Relationship Agreements
§ 11 Bewertungsparameter für schuldrechtliche Verträge im Abhängigkeitsverhältnis
§ 12 Gestaltungsmaßgaben für Relationship Agreements
§ 13 Kontrollüberlegungen zu einer Obergrenze vertraglicher Konzernkoordination
§ 14 Auswirkungen von Relationship Agreements im Konzernaußenrecht
5. Kapitel: Schlussbetrachtung und Zusammenfassung
§ 15 Schlussbetrachtung
§ 16 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse in Thesenform
Titel
Relationship Agreements
Untertitel
Die privatautonome Konturierung des faktischen Aktienkonzerns
Autor
EAN
9783161635793
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
01.10.2024
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
3.09 MB
Anzahl Seiten
434
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.