Das in der Zeit der Streitenden Reiche entstandene Werk des chinesischen Gelehrten Zhuangzi gilt als Grundlagentext des Daoismus, wird aber üblicherweise als unergründlich für unseren westlichen und modernen Blick erklärt. Jean François Billeter wendet sich gegen diese verharmlosende Exotik und behauptet: Zhuangzis Schriften sind verständlich und offenbaren den Meister als subversiven Philosophen radikaler Autonomie. Mehr als das: Durch die Konfrontation mit Denkern wie Wittgenstein, Kleist und Montaigne entsteht ein mehr als zweitausend Jahre überspannendes intellektuelles Gespräch, das auf die grundlegenden Fragen der neueren Philosophie zielt. So macht Billeter nicht nur einen der schönsten Texte der chinesischen Geistesgeschichte endlich zugänglich, sondern pointiert auch sein Erschütterungspotenzial für unser heutiges Leben, denn: "Vielleicht sind wir sogar die Leser, die Zhuangzi sich gewünscht hätte".
Autorentext
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Jean François Billeter, geboren 1939, gehört zu den prononciertesten Sinologen des französischsprachigen Raums. Billeter gilt als Revolutionär seines Faches, der die konventionellen westlichen Interpretationen der chinesischen Kultur grundlegend in Frage stellt.
Titel
Das Wirken in den Dingen
Untertitel
Vier Vorlesungen über das Zhuangzi
Autor
Übersetzer
EAN
9783957571328
ISBN
978-3-95757-132-8
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
23.04.2015
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.82 MB
Anzahl Seiten
156
Jahr
2015
Untertitel
Deutsch
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
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