For more than twenty years there have been efforts made to create a European Internal Energy Market. The reasons for the failure to do so up to now include existing structural constraint in the European transmission network as well as bidding zones which no longer correspond to the current market situation. Jennifer Fechter does a detailed study of these aspects.

Jennifer Fechter rückt mit der rechtlichen Bewertung von Stromgebotszonen sowohl die Etablierung eines einheitlichen europäischen Energiebinnenmarktes als auch den grenzüberschreitenden Stromhandel in den Fokus. Insbesondere überprüft sie, ob die im Jahr 2002 erfolgte Gründung der deutsch-österreichischen Gebotszone und die im Oktober 2018 vorgenommene Auflösung dieser gemeinsamen Gebotszone rechtmäßig war. Zudem bewertet sie die CACM-Leitlinie der EU-Kommission, die derzeitige Rechtsgrundlage zur Auflösung der bestehenden Gebotszonenkonfigurationen. Die Autorin geht im Einzelnen darauf ein, welche auf EU-Ebene verfolgten Ziele für die erhebliche Überlastung der europäischen Übertragungs- und Verteilernetze verantwortlich sind und bewertet, ob das Instrument der Gebotszonenkonfiguration auch künftig in einem einheitlichen europäischen Energiebinnenmarkt geboten ist.

Autorentext
Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Rostock; Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Rostock mit einer Station beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht, Umweltrecht und Planungsrecht der Universität Augsburg.
Titel
Die rechtliche Bewertung von Stromgebotszonen
Untertitel
Am Beispiel der deutsch-österreichischen Gebotszone unter besonderer Berücksichtigung der CACM-Leitlinie
EAN
9783161570414
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
2.73 MB
Anzahl Seiten
269
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