Mit dem Erzählen kommen grundlegende psychologische Fragen ins Spiel. Wichtige Aspekte des menschlichen Bewusstseins wie Erfahrung, Erinnerung, Denken, Imagination sind ebenso narrativ geprägt wie unsere Vorstellungen von Selbst, Identität und Zeit. Das gilt auch für unser Leben als Ganzes: Wie wir es verstehen, wie wir es leben und leben könnten - diese Fragen stellen sich nicht unabhängig von dem narrativen Gewebe unserer Kultur mitsamt all der Geschichten, die wir erzählen, die uns umgeben und in die wir verstrickt sind. So verortet Jens Brockmeier in den prägnanten Studien dieses Buches die Erzählung als Lebensform.
- verbindet psychologische, philosophische und kulturwissenschaftliche Perspektiven - verknüpft narrative Psychologie mit Hermeneutik und Sprachphilosophie - umreißt Grundfragen und zentrale Debatten des Feldes - richtet sich an Nicht-Spezialist*innen mit gewissem transdisziplinärem Vorwissen
Autorentext
Jens Brockmeier ist Professor für Psychologie an der American University of Paris. Nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Sprachwissenschaften an der Freien Universität Berlin führten ihn Lehr- und Forschungstätigkeiten unter anderem nach Brasilien, England, Italien, Kanada, Österreich, Schweden und in die USA. Stand: Februar 2022
Inhalt
Ernst-E.-Boesch-Preis fur Kulturpsychologie. Statut, unter Bezugnahme auf die Richtlinien für die Vergabe des Preises durch die Gesellschaft für Kulturpsychologie Vorstand der Gesellschaft für Kulturpsychologie Hamlet statt Hämmer. Laudatio Carlos Kölbl Vorwort 1 Erzählung und Kultur Die kulturelle Perspektive Abschied vom Kulturbegriff Figur und Grund Sprache als Lebensform Warum Sprache? Narrative Komplexität Funktionen des Erzählens Methode und Imagination Eine harmlose Geschichte Unscharf und durchlässig 2 Erzählung und Erfahrung Das narrative Gewebe menschlicher Erfahrung Psychologische Werkzeuge Zwei Traditionen der Erfahrung Zeitlichkeit Qualia Interpretativität Erzählen als Gestalt der Erfahrung 3 Erzählung und Zeit Bedeutungskonstruktionen Das narrative Gewebe des Lebens Zwei Ontologien des Narrativen Westliche und östliche Lebenszeiten Der zeitliche Mikro- und Makrokosmos der Kultur Zeit als Kollektivsingular Lebenszeit und Weltzeit Das autobiografische Versprechen 4 Leben und Erzählen Geist, Gehirn und Geschichten In aller Kürze: Die lange Geschichte der Skepsis gegenüber dem Erzählen Narrative Komplexität Handeln, Denken, Fühlen, Sprechen: Varianten eines Zusammenhangs Erzählung als Existenzial Narrative Tiefe Zwei narrative Landschaften Literatur Drucknachweise
- verbindet psychologische, philosophische und kulturwissenschaftliche Perspektiven - verknüpft narrative Psychologie mit Hermeneutik und Sprachphilosophie - umreißt Grundfragen und zentrale Debatten des Feldes - richtet sich an Nicht-Spezialist*innen mit gewissem transdisziplinärem Vorwissen
Autorentext
Jens Brockmeier ist Professor für Psychologie an der American University of Paris. Nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Sprachwissenschaften an der Freien Universität Berlin führten ihn Lehr- und Forschungstätigkeiten unter anderem nach Brasilien, England, Italien, Kanada, Österreich, Schweden und in die USA. Stand: Februar 2022
Inhalt
Ernst-E.-Boesch-Preis fur Kulturpsychologie. Statut, unter Bezugnahme auf die Richtlinien für die Vergabe des Preises durch die Gesellschaft für Kulturpsychologie Vorstand der Gesellschaft für Kulturpsychologie Hamlet statt Hämmer. Laudatio Carlos Kölbl Vorwort 1 Erzählung und Kultur Die kulturelle Perspektive Abschied vom Kulturbegriff Figur und Grund Sprache als Lebensform Warum Sprache? Narrative Komplexität Funktionen des Erzählens Methode und Imagination Eine harmlose Geschichte Unscharf und durchlässig 2 Erzählung und Erfahrung Das narrative Gewebe menschlicher Erfahrung Psychologische Werkzeuge Zwei Traditionen der Erfahrung Zeitlichkeit Qualia Interpretativität Erzählen als Gestalt der Erfahrung 3 Erzählung und Zeit Bedeutungskonstruktionen Das narrative Gewebe des Lebens Zwei Ontologien des Narrativen Westliche und östliche Lebenszeiten Der zeitliche Mikro- und Makrokosmos der Kultur Zeit als Kollektivsingular Lebenszeit und Weltzeit Das autobiografische Versprechen 4 Leben und Erzählen Geist, Gehirn und Geschichten In aller Kürze: Die lange Geschichte der Skepsis gegenüber dem Erzählen Narrative Komplexität Handeln, Denken, Fühlen, Sprechen: Varianten eines Zusammenhangs Erzählung als Existenzial Narrative Tiefe Zwei narrative Landschaften Literatur Drucknachweise
Titel
Erzählen als Lebensform
Untertitel
Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2021
Autor
Vorwort von
EAN
9783837979022
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
6.59 MB
Anzahl Seiten
134
Auflage
1. Aufl. 2022
Lesemotiv
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