Ende der Sommerzeit: Ein faszinierendes literarisches Rätsel auf den Spuren Vladimir Nabokovs Jens Sparschuh entführt den Leser auf eine fesselnde Spurensuche, die von einer rätselhaften Skizze in Nabokovs Kriminalroman Verzweiflung ausgeht. Der Protagonist, ein Gastdozent und leidenschaftlicher Nabokovianer, begibt sich nach einem Vortrag über "Nabokovs Berliner Jahre im Spiegel seiner Romane" auf eine intensive Recherche. Hat der für seine Perfektion bekannte Schriftsteller tatsächlich den Ziestsee bei Kolberg gemeint, obwohl die Zeichnung Ungereimtheiten aufweist? Die Suche führt den Helden nicht nur zurück an die Orte seiner Kindheit im Berliner Umland, sondern auch zu zwei Frauen: seiner treuen Vertrauten Lea und der amerikanischen Dozentin Deborah, deren Nabokov-Begeisterung er geweckt hat. Jens Sparschuh, selbst profunder Kenner und Bewunderer von Nabokovs Werk, erzählt mit Witz und Tiefgang davon, wie Literatur auf das Leben wirken kann. Ende der Sommerzeit ist ein großes Lesevergnügen, das gekonnt mit den Grenzen zwischen Realität und Fiktion spielt.

Autorentext
Jens Sparschuh, geboren 1955 in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin, seitdem arbeitet er freiberuflich. Sein Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Daneben veröffentlichte er eine Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 2018 den Prix Chronos und 2019 den Günter-Grass-Preis.

Klappentext

Auf der Suche nach dem verschwundenen See: Jens Sparschuh schickt seine Leser auf die Spuren Nabokovs
Am Anfang steht eine Skizze vom Schauplatz seines Kriminalromans Verzweiflung , die Nabokov in das einzige verbliebene Exemplar der englischen Erstausgabe zeichnete. Am Ende steht ein verzweifelter Held und trotziger Nabokovianer, der alles daransetzt, diese Skizze mit der Wirklichkeit zur Deckung zu bringen - ein gewitztes, abgründiges Spiel mit Realität und Fiktion.Sparschuhs Hauptfigur, Gastdozent an einem amerikanischen College, gerät durch den Vortrag »Nabokovs Berliner Jahre im Spiegel seiner Romane« auf eine heiße Spur, der er nach seiner Rückkehr nach Berlin unbedingt folgen muss: Meinte Nabokov wirklich den Ziestsee in der Nähe von Kolberg, auch wenn das nicht mit seiner Skizze übereinstimmt? Und wie passt das zum Perfektionisten Nabokov, der 1929 dort tatsächlich ein Grundstück kaufte, um eine Datscha darauf zu errichten. Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe noch einen zweiten Ziestsee ...Diese Suche führt den Helden ins weite Berliner Umland und zurück in seine Kindheit, die er über viele Sommer in diesem Seengebiet verbrachte. Und sie führt ihn zu zwei Frauen: seiner alten Vertrauten Lea, die ihn berät und bekocht, und zu Deborah, einer amerikanischen Dozentin, deren Begeisterung für Nabokov er entfacht hat - und nun hofft er auf mehr.Jens Sparschuh, ausgewiesener Kenner und Bewunderer des Werks von Nabokov, schlägt aus seinem Gegenstand humoristische Funken und erzählt fesselnd davon, wie Literatur ins Leben wirken kann - ein großes Lesevergnügen!

Titel
Ende der Sommerzeit
Untertitel
Roman
EAN
9783462307757
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.28 MB
Anzahl Seiten
256
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv