Ende 2024 wartete die ganze Welt auf den Wahlsieg Donald Trumps und machte sich auch sonst große Sorgen. Die Stimmung ging ganz klar in Richtung Weltuntergang. Joachim Lottmann, dessen Romane seit 1987 als große Chronologie der Bundesrepublik gelesen werden (nebst Abstecher nach Österreich), lebte wie stets sein Leben weiter und wurde genau deswegen von dieser apokalyptischen Stimmung erfasst. Trotz seiner humorvollen, oftmals euphorischen Grundhaltung wurde es ein annus horribilis für ihn und seine Familie. Atemlos verfolgt der Leser Lottmanns Weg nach unten und glaubt bis zuletzt an ein gutes Ende. Doch das kommt nicht.

Autorentext
Joachim Lottmann wurde Ende der 50er Jahre als Sohn des gleichnamigen Politikers in Hamburg geboren. Schon 1987 brachte der Roman Mai, Juni, Juli' den Durchbruch. Er gilt als erster Roman der deutschen Popliteratur. Die literarische Szene diskutiert seitdem diese neue, affirmative Art der Lebensliteratur', die Lottmann bis heute konsequent durchhält. Mit den Bestsellern Die Jugend von heute' (2004) und Endlich Kokain' (2014) gelang es ihm in diesem Jahrhundert, an seinen frühen Erfolg anzuknüpfen. Lottmann schreibt unter anderem für FAS, taz und Welt. Er ist mit einer Wienerin verheiratet und lebt in Wien und Berlin.
Titel
Die Euphorie des Schriftstellers beim Weltuntergang
Untertitel
Roman
EAN
9783946130567
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
05.06.2025
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.15 MB
Anzahl Seiten
208
Größe
T2mm