ber dreiig Jahre sind vergangen, seit Ronald Reagan und Margaret Thatcher die "neoliberale Wende" in der Wirtschaftspolitik einluteten. Die Finanzkrise 2008, die wachsende soziale Ungleichheit, die Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Stagnation in vielen Regionen, sowie die stndig lauernden Schuldenkrisen wecken derzeit Zweifel, ob die Welt wirtschaftspolitisch auf dem richtigen Kurs ist. Diese Zweifel drcken sich in starken Vernderungen der Parteienlandschaften in fast allen Lndern Europas aus: Neue Parteien links von der Sozialdemokratie und rechts von den Konservativen erobern die Parlamente - hnlich wie nach der Weltwirtschaftskrise 1929.
Es ist der Zeitpunkt fr eine Entscheidung gekommen, in welche Richtung es wirtschaftspolitisch weitergehen soll. Zu der dazu notwendigen Debatte mchte dieses Buch einen Beitrag leisten. Dabei wird es nicht - wie viele andere Publikationen zu dem Thema - abstrakte Theorien aus dem akademischen Raum zum Ausgangspunkt nehmen, sondern die Wirtschaftsgeschichte: Welche Erfahrungen wurden mit wirtschaftspolitischen Strategien in der Vergangenheit gemacht? Welche Schlussfolgerungen fr die Zukunft lassen sich daraus ableiten?



Autorentext

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Mitarbeit in der Entwicklungszusammenarbeit, jetzt in der Finanzindustrie tätig.

Titel
Das Ende des Glaubens an den freien Markt
Untertitel
Lehren aus der Wirtschaftsgeschichte: Warum wir eine sozial-ökologische Wirtschaftswende brauchen
EAN
9783740719555
ISBN
978-3-7407-1955-5
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
16.04.2018
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.57 MB
Anzahl Seiten
168
Jahr
2017
Untertitel
Deutsch
Auflage
3. Auflage