Postmigrantischer Widerstand im Zentrum von Berlin das Maxim Gorki Theater als Ort hegemoniekritischer Strategien.

Das Berliner Maxim Gorki Theater wurde 2013 unter der Intendanz von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater bekannt, das marginalisierte Perspektiven auf der Bühne eines Stadttheaters repräsentiert. Anhand von Interviews und Aufführungsanalysen zeigt Johanna Munzel erstmals, wie am Maxim Gorki Theater gegen strukturellen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus Widerstand geleistet wird. Zusätzlich gibt ein Interview mit der Schauspielerin Ruth Reinecke Einblicke in die Rolle des Theaters zur Zeit der politischen Wende 1989. Die Ergebnisse machen eine hegemoniekritische Perspektive in den deutschen Theaterwissenschaften sichtbar, die in die kolonialen Kontinuitäten in den deutschen Theaterwissenschaften interveniert.

Autorentext
Johanna Munzel (Dr.) ist wissenschaftliche Volontärin im Museum für Gießen. Sie promovierte über das Berliner Maxim Gorki Theater unter der Intendanz von Shermin Langhoff (2013-2026) am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und war Mitglied im International Graduate Centre for the Study of Culture.
Titel
Postmigrantischer Widerstand im Theater
Untertitel
Strategien gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus am Maxim Gorki Theater in Berlin
EAN
9783839478714
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.96 MB
Anzahl Seiten
264
Auflage
Auflage - Neueauflage
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