Die intentionale Zerstörung von Form" und Inhalt", die größtmögliche Reduktion des künstlerischen Materials oder die Auflösung von konventionell sinnstiftenden Strukturen zählen zu den wohl medienreflexivsten Phänomenen innerhalb der ästhetischen Praxis: Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts experimentieren neoavantgardistische Strömungen mit Feuer oder Sprengstoff, Schimmel oder Säure, arbeiten Künstler:innen mit dekonstruktivistischen und destruktiven Verfahren oder setzen sich gar der eigenen körperlichen (Selbst-)Verletzung aus und machen so die essenziellen medialen Bedingungen von z.B. Architektur, Film, Installation, Literatur, Malerei, Mode, Musik, Performance oder Photographie überhaupt erst sichtbar.
Titel
Die Kunst der Zerstörung
Untertitel
Ästhetiken des Destruktiven im Medienvergleich
Autor
EAN
9783748970026
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
117.31 MB
Anzahl Seiten
638
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