Die Gäste des Wiener Opernballs werden zum Ziel eines Terroranschlags. Ein Fernsehjournalist, der die Live-Übertragung aus den Ballsälen koordinieren soll, beobachtet das Verbrechen auf den Monitoren. Sein eigener Sohn ist unter den Opfern. Die Kameras laufen weiter und senden weltweit auf zahllose Bildschirme das Sterben von Tausenden. Der TV-Journalist versucht, von Trauer um seinen Sohn getrieben, die Hintergründe des Anschlags zu klären. Sie sind verworren, von Schlamperei und Zufällen geprägt. Mindestens so verworren wie das Weltbild jener kleinen Gruppe, die das Morden vorbereitete. Josef Haslingers spannender Medienroman und Politthriller entwirft das Panorama einer vom Terrorismus bedrohten Wohlstandsgesellschaft. Er zeigt die grotesken politischen Widersprüche auf zwischen Liberalität und Bedürfnis nach Sicherheit; den kaum kontrollierbaren Einfluß des Fernsehens auf Alltagsleben und Regierungsentscheidungen sowie das fatale Zusammenwirken von wiederaufflammendem Nationalismus, Fremdenfurcht und politisch motivierter Gewalt.
Autorentext
Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt heute in Wien. Von 1996 bis 2021 lehrte Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zu seinem Werk gehören die Romane »Opernball«, »Das Vaterspiel« und »Jáchymov«, der Erzählungsband »Zugvögel« sowie die literarischen Berichte »Phi Phi Island« und »Mein Fall«. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels, den Rheingau Literaturpreis und das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Literaturpreise: Theodor Körner Preis (1980) Österreichisches Staatsstipendium für Literatur (1982) Förderungspreis der Stadt Wien (1984) Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1985) Österreichisches Dramatikerstipendium (1988) Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien (1993-94) Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1994) Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (1994) Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels (2000) Mainzer Stadtschreiber (2010) Rheingau Literatur Preis (2011)
Autorentext
Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt heute in Wien. Von 1996 bis 2021 lehrte Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zu seinem Werk gehören die Romane »Opernball«, »Das Vaterspiel« und »Jáchymov«, der Erzählungsband »Zugvögel« sowie die literarischen Berichte »Phi Phi Island« und »Mein Fall«. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels, den Rheingau Literaturpreis und das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Literaturpreise: Theodor Körner Preis (1980) Österreichisches Staatsstipendium für Literatur (1982) Förderungspreis der Stadt Wien (1984) Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1985) Österreichisches Dramatikerstipendium (1988) Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien (1993-94) Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1994) Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (1994) Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels (2000) Mainzer Stadtschreiber (2010) Rheingau Literatur Preis (2011)
Titel
Opernball
Untertitel
Roman
Autor
EAN
9783104001203
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
10.07.2012
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.5 MB
Anzahl Seiten
480
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
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