Die Droge Verwöhnung analysiert die Ursachen und Folgen übermäßiger Fürsorge im Alltag von Kindern. Neben materieller Überversorgung beleuchtet das Werk auch emotionale Verwöhnungsmuster in Elternhaus, Schule und Freizeitangeboten.
Der Autor zeigt, warum viele Eltern, Lehrkräfte und Erziehende Verwöhnung häufig nicht erkennen und welche langfristigen Auswirkungen dies auf Selbstvertrauen, Selbststeuerung und psychische Gesundheit haben kann. Besonders im Kontext digitaler Medien wie Smartphones und Tablets gewinnt das Thema an Aktualität.
Praxisnahe Denkanstöße und konkrete Handlungsalternativen unterstützen dabei, Kinder liebevoll zu begleiten, ohne ihre Eigenständigkeit zu schwächen. Ergänzende Fragebögen helfen, den eigenen Erziehungsstil kritisch zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.
Zielgruppe: Eltern, Erzieher*innen, Lehrkräfte, Kinder- und Jugendpsycholog*innen sowie alle Interessierten an moderner Erziehungsarbeit.
Klappentext
Warum werden Kinder zu sehr verwöhnt? Weshalb ist dies den Eltern oft gar nicht bewusst? Ein Blick in die Bereiche Kindergarten, Schule und Elternhaus zeigt die Aktualität des Themas - nicht nur vor dem Hintergrund neuerer technischer Geräte wie Tablets und Handys, die zusätzliche Verwöhnungsfelder bieten. Es geht oft um weit mehr als nur um materielle Überversorgung, auch emotional kann man Kinder zu sehr verwöhnen. Und nicht nur Eltern verwöhnen: Es geschieht auf «breiter Front», durch die Schule genauso wie im Rahmen von Freizeitangeboten. Die Folgen können schwerwiegend sein: Überängstlichkeit im Leben, mangelndes Selbstvertrauen bis hin zur Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit und der emotionalen Intelligenz. Im Schlusskapitel bietet der Autor Denkanstöße für Einstellungs- und Verhaltensänderungen. Er entwickelt Alternativen für einen liebevollen, aber dennoch nicht verwöhnenden Umgang mit Kindern. Drei Fragebogen erlauben es den Erziehenden, ihren Erziehungsstil auf Verwöhnungsanteile hin zu überprüfen. Die vorliegende fünfte Auflage wurde vom Autor überarbeitet und erheblich erweitert; so sind etwa wichtige Aspekte zu Selbststeuerung/Selbstkontrolle neu berücksichtigt worden.