Kulturelle Unterschiede bestimmen unseren Alltag, sind Teil unserer Gesellschaft und bedürfen Respekt, Toleranz und wechselseitiger Anerkennung. Dennoch sind Aversionen und Aggressionen zwischen Menschen, die sich stereotyp und vorurteilsbehaftet als Fremde auffassen, weit verbreitet. Straubs Studien dienen der Gestaltung unseres Zusammenlebens im Zeichen einer zwar keineswegs konfliktfreien, aber dennoch friedlichen Koexistenz. Er untersucht vielfältige Phänomene interkultureller Kommunikation und Kompetenz, erörtert Grundbegriffe und bietet außergewöhnliche Einsichten in verschiedene Praxisfelder und alltagsweltliche Konstellationen.
Kulturelle Unterschiede bestimmen unseren Alltag. Sie sind Teil unserer Gesellschaft und bedürfen Respekt, Toleranz und wechselseitiger Anerkennung. Dennoch sind Aversionen und Aggressionen zwischen Menschen, die sich stereotyp und vorurteilsbehaftet als Fremde auffassen, weit verbreitet - aller Aufklärung und Bildung zum Trotz. Jürgen Straubs Studien dienen der Gestaltung unseres Zusammenlebens im Zeichen einer zwar keineswegs konfliktfreien, aber dennoch friedlichen Koexistenz. Er untersucht vielfältige Phänomene interkultureller Kommunikation und Kompetenz, erörtert Grundbegriffe und bietet außergewöhnliche Einsichten in verschiedene Praxisfelder und alltagsweltliche Konstellationen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Rolle negativer Affekte, damit verbundenen Abwertungen von Fremden und dem Begriff der »Abjektion«. Denn Fremde konfrontieren uns stets auch mit dem Fremden in uns selbst.
- Adressiert uns alle, die wir in einer interkulturellen Gesellschaft leben - Ein Ritt durch ein außerordentlich weites thematisches Spektrum - Bietet Potenzial zur Selbstreflexion durch die Konfrontation mit unbequemen Wahrheiten
Autorentext
Jürgen Straub ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie Co-Direktor des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (ab 2026 an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin und der Technischen Universität Dortmund angesiedelt). Stand: August 2025
Inhalt
Vorwort und Danksagungen Einfuhrung oder: Kulturelle Unterschiede und fremde Andere Aufmerksamkeit fur interkulturelle Konstellationen in Alltag und Wissenschaft Teil I: Begriffliche und theoretische Grundlagen Kultur Kompetenz Gesellschaftliche Relevanz, praktische Bedeutung und wissenschaftliches Interesse Wie erwirbt man interkulturelle Kompetenz? Lerntheoretische Grundlagen Teil II: Negative Affekte und Gewalt in Verletzungsverhältnissen Was bewegt uns, was bestimmt unser Handeln? Relevante Affekte und das explanative Potenzial eines psychoanalytischen Konzepts fur die Kulturpsychologie: Abjektion Gewaltgeschichten in Verletzungsverhältnissen Gegenwärtige Vergangenheit, historisches Bewusstsein und interkulturelle Bildung in Migrationsgesellschaften Verletzungsverhältnisse, interreligiöse Konflikte und Abjektionen in postmigrantischen Einwanderungsgesellschaften Alevit:innen und Sunnit:innen in Deutschland: Was sie die interdisziplinäre Migrationsforschung lehren könnten Übersetzungsorte zwischen den Welten Selbsttransformationen von unbegleiteten Gefluchteten in Gastfamilien Teil III: Interdisziplinarität eines Forschungsprogramms Interkulturelle Kommunikation eine wissenschaftliche Disziplin? Drucknachweise und ergänzende Literaturhinweise
Kulturelle Unterschiede bestimmen unseren Alltag. Sie sind Teil unserer Gesellschaft und bedürfen Respekt, Toleranz und wechselseitiger Anerkennung. Dennoch sind Aversionen und Aggressionen zwischen Menschen, die sich stereotyp und vorurteilsbehaftet als Fremde auffassen, weit verbreitet - aller Aufklärung und Bildung zum Trotz. Jürgen Straubs Studien dienen der Gestaltung unseres Zusammenlebens im Zeichen einer zwar keineswegs konfliktfreien, aber dennoch friedlichen Koexistenz. Er untersucht vielfältige Phänomene interkultureller Kommunikation und Kompetenz, erörtert Grundbegriffe und bietet außergewöhnliche Einsichten in verschiedene Praxisfelder und alltagsweltliche Konstellationen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Rolle negativer Affekte, damit verbundenen Abwertungen von Fremden und dem Begriff der »Abjektion«. Denn Fremde konfrontieren uns stets auch mit dem Fremden in uns selbst.
- Adressiert uns alle, die wir in einer interkulturellen Gesellschaft leben - Ein Ritt durch ein außerordentlich weites thematisches Spektrum - Bietet Potenzial zur Selbstreflexion durch die Konfrontation mit unbequemen Wahrheiten
Autorentext
Jürgen Straub ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie Co-Direktor des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (ab 2026 an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin und der Technischen Universität Dortmund angesiedelt). Stand: August 2025
Inhalt
Vorwort und Danksagungen Einfuhrung oder: Kulturelle Unterschiede und fremde Andere Aufmerksamkeit fur interkulturelle Konstellationen in Alltag und Wissenschaft Teil I: Begriffliche und theoretische Grundlagen Kultur Kompetenz Gesellschaftliche Relevanz, praktische Bedeutung und wissenschaftliches Interesse Wie erwirbt man interkulturelle Kompetenz? Lerntheoretische Grundlagen Teil II: Negative Affekte und Gewalt in Verletzungsverhältnissen Was bewegt uns, was bestimmt unser Handeln? Relevante Affekte und das explanative Potenzial eines psychoanalytischen Konzepts fur die Kulturpsychologie: Abjektion Gewaltgeschichten in Verletzungsverhältnissen Gegenwärtige Vergangenheit, historisches Bewusstsein und interkulturelle Bildung in Migrationsgesellschaften Verletzungsverhältnisse, interreligiöse Konflikte und Abjektionen in postmigrantischen Einwanderungsgesellschaften Alevit:innen und Sunnit:innen in Deutschland: Was sie die interdisziplinäre Migrationsforschung lehren könnten Übersetzungsorte zwischen den Welten Selbsttransformationen von unbegleiteten Gefluchteten in Gastfamilien Teil III: Interdisziplinarität eines Forschungsprogramms Interkulturelle Kommunikation eine wissenschaftliche Disziplin? Drucknachweise und ergänzende Literaturhinweise
Titel
Interkulturalität zwischen Konflikt und Koexistenz
Untertitel
Grundbegriffe und Alltagskonstellationen. Ausgewählte Schriften
Autor
EAN
9783837962437
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
7.62 MB
Anzahl Seiten
518
Auflage
1. Aufl. 2024
Lesemotiv
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