Zwingende Voraussetzung der Zulassung eines neuen Arzneimittels ist dessen vorherige klinische Prüfung. Diese ist jedoch trotz der hohen Sorgfaltsanforderungen - mit gesundheitlichen Risiken für die Studienteilnehmer verbunden. Zur Kompensation prüfungsbedingter Gesundheitsschäden sieht die (deutsche) Rechtsordnung eine Kombination von Ersatzansprüchen gegen die Beteiligten der klinischen Arzneimittelprüfung und die gem. § 40 Abs. 1 S. 3 Nr. 8, Abs. 3 AMG abzuschließende Probandenversicherung vor. Dieses kombinatorische System als Teilaspekt des Probandenschutzes wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit einer umfassenden Untersuchung unterzogen. Dabei werden Voraussetzungen, Umfang und Durchsetzbarkeit möglicher Entschädigungsansprüche des Probanden analysiert. Die Verfasserin gelangt zu dem Ergebnis, dass das derzeitige Schadensausgleichsmodell in weiten Teilen unangemessen ist und stellt Reformüberlegungen an.

Umfassende, gründliche Aufbereitung des Themas Detaillierte, aber sehr strukturierte Darstellung der Schadensersatzansprüche des Probanden Auseinandersetzung mit den maßgeblichen Problemen der Probandenversicherung einschließlich der Frage nach der Richtlinienkonformität von § 40 Abs. 1 S. 3 Nr. 8, Abs. 3 AMG Kritische Würdigung des kombinatorischen Schadensausgleichsmodells Verfasserin stellt eigene Reformüberlegungen an Includes supplementary material: sn.pub/extras

Inhalt
Einleitung.- Grundlagen.- Zulässigkeitsvoraussetzungen.- Schadensersatzansprüche des Probanden gegen die Beteiligten.- Anspruch gegen die Probandenversicherung.- Kritische Würdigung des geltenden Schadensausgleichssystems und Reformüberlegungen.- Anhang.
Titel
Der Schutz des Probanden bei der klinischen Arzneimittelprüfung
Untertitel
unter besonderer Berücksichtigung der Haftung der Beteiligten und der Probandenversicherung
EAN
9783642319976
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
6.02 MB
Anzahl Seiten
341
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