Die Ökumene ist weit vorangeschritten. Die Konfessionen eint weit mehr als sie trennt; und vieles, was noch trennt, ist weniger bedeutsam als das Gemeinsame. Das Buch macht ernst mit dieser Überzeugung: Die einzelnen Kapitel nehmen das Ganze des christlichen Glaubens in den Blick. Konfessionelle Spezifika werden dem Gemeinsamen zugeordnet und in ihrer Bedeutung eingeordnet. Glauben und Bekennen, Gebet und Gottesdienst, Kirche und Ökumene, Glaube und Leben werden so gut nachvollziehbar und pointiert aufgeschlüsselt. Die einzelnen Themenbereiche sind so konzipiert, dass sie auch zum Querlesen geeignet sind so entsteht ein informatives Sachbuch zum christlichen Glauben, das auch als Nachschlagewerk dient. Es beansprucht nicht, die Breite der ökumenischen Dialoge zwischen den zahlreichen Konfessionen abzubilden. Es beschränkt sich darauf, sich in den vielgestaltigen ökumenischen Dialog zwischen dem katholischen und evangelischen Bekenntnis einzuschreiben, seine Fragen, Themen und Probleme aufzugreifen und für eine breitere Leserschaft in Gemeinde und Schule, Kirche und Gesellschaft zugänglich zu machen. Dabei will das Buch nicht vom Dialog sprechen, sondern selbst ein lebendiger Teil dieses Dialogs sein. Darum stammt es aus zwei Federn: aus einer katholischen und einer evangelischen. Zwei Theologinnen derselben Generation einer Generation, für die das strikte Gegeneinander der Konfessionen Geschichte und der ökumenische Dialog eine Selbstverständlichkeit ist treten ins Gespräch. Die Ökumene der christlichen Kirchen ist im besten Sinn des Wortes selbstverständlich geworden so sehr, dass viele Menschen die Trennung und Unterscheidung der christlichen Konfessionen für ein Relikt vergangener Zeiten halten, das sie nicht (mehr) nachvollziehen können. Es herrscht Ungeduld in Sachen Ökumene, und das ist zunächst einmal eine gute Voraussetzung dafür, dass das Gespräch im Gang bleibt, dass alle Beteiligten Gemeinden, Menschen aus Wissenschaft und Kirchenleitungen spüren, dass sie in die Pflicht genommen sind: Ökumene lautet das Gebot der Stunde, und Einheit der Kirchen heißt das erhoffte Ziel.
Was trennt und was eint pointiert herausgearbeitet Ein Vademecum durchgehend farbig gestaltet
Autorentext
Stefanie Schardien, Dr. theol., geb. 1976, ist Pfarrerin in Fürth, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags und seit 2019 im Team der ARD-Sendung »Wort zum Sonntag«.
Klappentext
Katholische und evangelische Christen sind einander näher als gedacht, nicht nur im Alltag, auch in ihrem Glauben. Die Ökumene ist weit vorangeschritten. Uns eint weit mehr als uns trennt; und vieles, was noch trennt, ist weniger bedeutsam als das Gemeinsame. Das Buch macht ernst mit dieser Überzeugung: Die einzelnen Kapitel nehmen das Ganze des christlichen Glaubens in den Blick - zunächst und soweit möglich aus der gemeinsamen christlichen Perspektive. Konfessionelle Spezifika werden dem Gemeinsamen zugeordnet und in ihrer Bedeutung eingeordnet. Bibel und Credo, Rechtfertigung und Kirche, Kirchenjahr und Sakramente, Amt und Ethik werden so gut nachvollziehbar und pointiert aufgeschlüsselt. Die einzelnen Themenbereiche sind so konzipiert, dass sie auch zum Querlesen geeignet sind - so entsteht ein informatives Sachbuch zum christlichen Glauben, das auch als Nachschlagewerk dient.