Die Arbeit untersucht die im Zuge der Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) neu eingeführte Gesellschafterklage gemäß §715b BGB und ihre dogmatische Verortung an der Schnittstelle von Gesellschafts- und Zivilprozessrecht. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Verhältnis zur traditionellen actio pro socio sowie auf den prozessualen und materiell-rechtlichen Implikationen für die Rechtsanwendung. Die Arbeit beleuchtet die Entstehungsgeschichte, die systematische Einordnung und die praktischen Herausforderungen dieser Klageart und zeigt Perspektiven für ihre zukünftige Entwicklung auf.
Autorentext
Der Autor ist Rechtsanwalt in Frankfurt am Main.
Inhalt
Einleitung.- Das MoPeG als neuer Rahmen für das Personengesellschaftsrecht.- Die Gesellschafterklage vor und nach dem MoPeG.- Schlussbetrachtung.