Neugier, Skepsis und Freundschaft: Sie haben das Leben des Soziologen Karl H. Hörning maßgeblich geprägt. Ausgehend von den akademischen Aufbrüchen der 1960er Jahre führt diese intellektuelle Autobiografie von Heidelberg und Mannheim über Harvard und New York bis in die Debatten der Gegenwartsgesellschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie soziologische Erkenntnisse entstehen: im Streit mit den intellektuellen Gegnern, im gemeinsamen Arbeiten, in dichten Gesprächen oder auch in den oft fragilen Freundschaften unter Wissenschaftlern. Hörning zeigt, wie eng wissenschaftliche Erkenntnis mit biografischer Erfahrung verflochten ist. Dabei entsteht weit mehr als die Geschichte einer akademischen Laufbahn: Es ist die ebenso persönliche wie engagierte Reflexion eines Forschers, der Wissenschaft nie als fertige Wahrheit verstand, sondern als offene Suche nach Orientierung.

Autorentext

Karl H. Hörning ist emeritierter Professor für Soziologie, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Heidelberg und studierte in München und Mannheim. Als junger Wissenschaftler fand er in Harvard einen Mentor und eine neue Welt. Zurück in Deutschland - Bochum, Kassel und zuletzt Aachen - interessierte ihn seit den frühen siebziger Jahren die gesellschaftlichen und technischen Umbrüche mit ihren tiefgreifenden Folgen für Arbeit und Arbeitszeit. Hörnings Untersuchungen zum »>Neuen< Arbeiter«, den »Zeitpionieren« und den durch den Umgang mit neuen Technologien veränderten alltäglichen »Zeitpraktiken« sind hellsichtige Vorblicke auf das 21. Jahrhundert.

Titel
Unter Skeptikern
Untertitel
Wegbeschreibung eines Soziologen
EAN
9783912155730
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.29 MB
Auflage
1. Auflage 2026