Ein Bibliothekar aus Heidelberg findet im Jahr 2023 eine versiegelte Kiste aus dem Jahr 1957. Darin: ein Manuskript, datiert auf das Jahr 2789 - und ein Brief, unterzeichnet von einem gewissen Elias Maru. Der Brief behauptet, dass der Verfasser unsichtbar sei - seit 1989. Was als absurder Scherz beginnt, entpuppt sich als eine Chronik der Jahrhunderte: Elias Maru, ein junger Wissenschaftler, der in einem Experiment unsichtbar wird, durchlebt achthundert Jahre voller Einsamkeit, Verlust, Liebe und Begegnungen. Er trifft eine blinde Frau, die ihn spürt, eine Künstlerin, die ihn malt, eine KI, die mit ihm spricht, und einen anderen Unsichtbaren, der sein Schicksal teilt. Immer wieder besucht ihn der Zeitreisende - der Mann, den H. G. Wells 1895 erfand. Dreimal treffen sie sich: am Anfang, in der Mitte und am Ende der Zeit. Eine Hommage an H. G. Wells, die die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen lässt. Ein Roman über das Unsichtbarsein - und über die Sehnsucht, gesehen zu werden. Für Fans von: .H. G. Wells (Der Unsichtbare, Die Zeitmaschine) .Literarischer Science-Fiction .Philosophischen Romanen über Identität und Einsamkeit .Hommagen an klassische Science-Fiction .David Mitchell (Cloud Atlas) .Ray Bradbury (Fahrenheit 451) .Philip K. Dick (Träumen Androiden von elektrischen Schafen?) .Aldous Huxley (Schöne neue Welt)
Autorentext
Karl-Ignazius Müller (geboren 1960 in Dresden)schreibt Dramen, Horror, Thriller und Krimis