Eine Arztpraxis kann reibungslos funktionieren und dennoch organisatorische Risiken aufweisen. Denn das tägliche Ergebnis zeigt nicht, wie stabil, eindeutig und ressourcenschonend die zugrunde liegenden Abläufe tatsächlich organisiert sind. Dieses Booklet zeigt, warum die vertraute Innenperspektive der Praxis für eine belastbare organisatorische Einordnung nicht ausreicht und welche zusätzliche Information externe Referenzgrößen liefern können. Im Mittelpunkt steht der Organisations-Referenzvergleich (ORV): Er setzt den Umsetzungsgrad organisatorisch relevanter Regelungen, Routinen, Verhaltensweisen und Instrumente in Beziehung zu einem empirisch fundierten Best-Practice-Standard und zur jeweiligen Fachgruppenreferenz. Auf dieser Grundlage wird eine erste Einschätzung der organisatorischen Risikoexposition möglich. Nicht als vollständige Risikoanalyse und nicht als Bewertung der medizinischen Qualität, sondern als Hinweis darauf, wie gut eine Praxis organisatorisch gegen vermeidbare Fehlsteuerungen, unnötigen Ressourcenverbrauch, Abhängigkeiten und Instabilitäten abgesichert ist. Das Booklet richtet sich an niedergelassene Haus- und Fachärzte, die ihre Praxisorganisation nicht nur danach beurteilen wollen, ob sie funktioniert, sondern auch danach, wie tragfähig und risikobewusst sie aufgestellt ist.



Autorentext

Der Autor beschäftigt sich mit der diagnostischen Einordnung von Praxisorganisationen und der Frage, wie organisatorische Strukturen jenseits subjektiver Alltagserfahrung sichtbar und vergleichbar werden. Auf Basis umfangreicher Praxisanalysen entwickelt er Referenz- und Diagnosemodelle, die Haus- und Fachärzten eine fundiertere Einschätzung von Organisationsqualität, Tragfähigkeit und Risiko ermöglichen.

Titel
Das Organisationsrisiko in der Arztpraxis
Untertitel
Warum ein funktionierender Praxisalltag noch keine Aussage ber die organisatorische Absicherung erlaubt
EAN
9783565513192
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.47 MB
Anzahl Seiten
20