1968 wurden die DDR-Rodlerinnen bei Olympia in Grenoble wegen angeblich zu heißer Kufen nachträglich disqualifiziert - auf Betreiben ihrer "Kollegen" aus der BRD, die hinter den Kulissen die Fäden zogen. Dass dies keine Ausnahme war, sondern dass der DDR-Sport mit seinen Erfolgen den westdeutschen Politikern ein Dorn im Auge war und von Beginn an mit allen Mitteln von den Verantwortlichen bekämpft wurde, beschreibt der bekannte Sportjournalist Klaus Huhn authentisch und oftmals als Insider. So entstand eine Chronologie, die eindringlich zeigt, wie der Sport vor 1989 (und mitunter daruber hinaus) fur westdeutsche Funktionäre und Politiker im deutsch-deutschen Verhältnis keineswegs als völkerverbindend, sondern als eine Arena des Kalten Krieges begriffen wurde. Faktenreich und auch heute noch sehr lesenswert!
Autorentext
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Klaus Huhn war fast sieben Jahrzehnte als Sportjournalist tätig. Er schrieb über einhundert Bücher, fungierte 38Jahre als Direktor der Friedensfahrt, wurde oft ausgezeichnet, u. a. vom österreichischen Präsidenten und dem französischen Radsportverband, und wurde vom Verein »Sport und Gesellschaft« mit der Werner-Seelenbinder-Medaille geehrt
Titel
Kalter Krieg und heiße Kufen
Untertitel
Wie Bonn gegen den DDR-Sport zu Felde zog
Autor
EAN
9783958415065
ISBN
978-3-95841-506-5
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
01.06.2015
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.82 MB
Anzahl Seiten
260
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Auflage
1. Auflage.
Lesemotiv
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