Wenn wir unsere gebrauchten T-Shirts und Jeans mit gutem Gewissen in den lokalen Altkleidercontainer werfen, glauben wir an einen Akt der Wohltätigkeit. Die unbequeme Wahrheit ist jedoch, dass diese Spenden der Startschuss für eine hochprofitable, rücksichtslose globale Lieferkette sind. Fäden des Überflusses verfolgt den Weg unserer weggeworfenen Fast Fashion bis auf die gigantischen "Mitumba"-Märkte in Ostafrika. Das Buch enthüllt, wie gemeinnützige Organisationen unsere Spenden tonnenweise an kommerzielle Textilsortierer verkaufen. Diese exportieren die Ballen in Entwicklungsländer, wo sie nicht gespendet, sondern teuer auf lokalen Märkten weiterverkauft werden. Diese gut gemeinte Kleiderschwemme hat die einheimischen Textilindustrien in Ländern wie Kenia und Tansania vollständig zerstört, Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet und Berge von unverkäuflichem Plastikmüll hinterlassen, der die Umwelt erstickt. Es ist ein System, das den Konsum des Nordens auf dem Rücken des Südens entsorgt. Decken Sie die lukrative Lüge des Textil-Recyclings auf. Dieses Buch zwingt uns, unseren maßlosen Konsum zu hinterfragen und zu erkennen, dass gut gemeinte Spenden oft nichts anderes sind als verkleideter textiler Imperialismus.
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